Fachforum
Naturheilpraxis 12/2021

Glutensensitivität, Weizenallergie und Zöliakie

Immer mehr Menschen verzichten auf Nahrung aus Getreide – aus verschiedenen Gründen. Vor allem die Speicherproteine im Getreide werden als Problem angeführt. Gluten, das Speicherprotein im Weizen, ist am bekanntesten und stellt für einige Menschen ein ernsthaftes gesundheitliches Problem dar.

Im Gespräch mit Dr. Marc Schneider
Lesezeit: ca. 7 Minuten
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Zöliakie, Glutensensitivität und Weizenallergie sind Gesundheitsstörungen, die sorgfältig voneinander unterschieden werden müssen. Mit welchen gesundheitlichen Problemen die Betroffenen rechnen müssen und wie sich die drei verwandten Gesundheitsstörungen voneinander unterscheiden, das wird im ersten Teil des Interviews mit Dr. Marc Schneider, Geschäftsführer der ineo Pharma GmbH, dargestellt. Wie betroffenen Patienten ein weitgehend beschwerdefreies Leben ermöglicht werden kann, wird Thema im zweiten Teil sein.

Herr Dr. Schneider, in den 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für eine gesunde Ernährung tauchen auch Getreideprodukte wie Brot, Nudeln und Reis auf. Verzichten Sie aufgrund der Glutenproblematik auf Müsli und Pasta oder halten Sie sich mehr an die DGE?

Ich habe das Glück, dass ich nicht von einer Gluten-Intoleranz betroffen bin, sodass ich bei meiner Ernährung die klassischen uns bekannten Getreideprodukte mit einbauen kann. Grundsätzlich bin ich überzeugt, dass eine in Maßen genossene Mischkost die beste Ernährungsform ist und die DGE-Empfehlungen nach wie vor noch Gültigkeit haben. Ich bin der Meinung, dass jede extreme Form der Ernährung nicht der richtige Ansatz ist, sondern eine sehr überlegte Auseinandersetzung mit Lebensmitteln, deren Auswahl und ein abwechslungsreicher Speiseplan mit frischen Zutaten und wenig stark verarbeiteten Lebensmittel ein besserer Weg für eine gesunde Ernährung ist.

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