Wissenschaftler aus Heidelberg konnten im Rahmen einer Studie mit 150 übergewichtigen und fettleibigen Personen zeigen, dass Intervallfasten effektiv ist, entgegen den bisherigen Annahmen anderen Reduktionsdiäten jedoch nicht überlegen. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe fastete intermittierend 12 Wochen lang an zwei Tagen pro Woche, indem sie ihre Kalorienaufnahme an diesen Tagen um 75 % reduzierte. Eine andere Gruppe senkte ihre Kalorienaufnahme im gleichen Zeitraum täglich um 20 %. Die Teilnehmer einer dritten Gruppe wurden derweil lediglich dazu angeregt, sich ausgewogen zu ernähren. Die Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums erfassten im Anschluss weitere 26 Wochen lang das Gewicht der Teilnehmer sowie deren allgemeinen Gesundheitszustand. So konnten sie unter anderem zeigen, dass beide Diäten gleichermaßen zu einer Reduktion von viszeralem Fett beitrugen. Unabhängig von der Diät-Form folgte auf eine Reduktion des Körpergewichts um 5 % eine Abnahme des Bauchfetts um 20 %, die Fettablagerungen in der Leber reduzierten sich um mehr als ein Drittel. Teilnehmer, die am Intervallfasten teilgenommen hatten, verloren allerdings etwas mehr Gewicht als diejenigen, die ihre tägliche Kalorienaufnahme gesenkt hatten.Die Wissenschaftler zogen aus ihrer Studie folgenden Schluss: Es kommt vor allem darauf an, dass jeder seine passende Diät findet und diese konsequent durchzieht. Autorin: Sabine Ritter