Nach der Auswertung der Daten von 61 335 Frauen in der Postmenopause kamen amerikanischen Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass Frauen in dieser Lebensphase ihr Risiko für ein Mammakarzinom senken können, wenn sie abnehmen. Bei der zu Studienbeginn durchgeführten Mammografie wurden keine Veränderungen festgestellt. Drei Jahre nach Eintritt in die Studie wurden Gewicht und BMI der Teilnehmerinnen mit den eingangs erhobenen Daten verglichen. 8 175 Frauen hatten abgenommen und 41 139 ihr Gewicht gehalten, die übrigen hatten zugenommen.
Während der durchschnittlichen Nachbeobachtungszeit von 11,4 Jahren erkrankten 3 061 Studienteilnehmerinnen an einem invasiven Mammakarzinom. Die Forscher stellten fest, dass das Erkrankungsrisiko von Frauen, die ihr Gewicht um mindestens fünf Prozent reduziert hatten, zwölf Prozent niedriger war als das Risiko von Frauen mit stabilem Gewicht. Eine Gewichtszunahme um fünf Prozent oder mehr erhöhte zwar das Erkrankungsrisiko nicht, bei den Betroffenen wurde jedoch häufiger als in der Vergleichsgruppe ein aggressiver triple-negativer Tumor diagnostiziert. Autorin: Sabine Ritter