Schwerpunkt
Naturheilpraxis 04/2019

Frühjahrskuren

Das Frühjahr ist eine wunderbare Zeit, um den Ballast des Winters abzuwerfen.

Ein Beitrag von Peter Germann
Lesezeit: ca. 7 Minuten
Peter Germann

Was soll der vorherige Satz aussagen? In der chronobiologischen Phase des Winters fallen viele Lebewesen in einen Winterschlaf, eine Winterruhe oder eine Winterstarre. Auch bei denjenigen, bei denen dies nicht direkt ersichtlich ist, findet in dieser Jahreszeit eine Verlangsamung des Stoffwechsels statt. Dies macht die Natur, um Energie zu sparen und im Frühjahr wieder voll durchstarten zu können. In diesem Sparmodus findet allerdings eine Verschlackung statt. Der Begriff kommt aus dem Bereich der Feuerung von Verbrennungsanlagen, wo zu viele Schlacken den Heizvorgang beeinträchtigen – und der Schornsteinfeger gefragt ist. Dieses Sinnbild können wir beinahe eins zu eins auf den menschlichen Organismus übertragen.

Ablagerung im Bindegewebe

Die Verschlackung in uns findet im bindegewebigen Anteil statt, dem Pischinger-System. Diese Ein- und Ablagerungen führen zu einer mangelhaften Reinigung und Entgiftung. Alles, was vom Fließsystem in die Zelle will, und alles, was aus der Zelle kommt und ins Fließsystem geht, wird im Bindegewebe gefiltert. Ist dieses System selbst belastet – in diesem Fall aufgrund einer mangelnden Ausleitung durch die Wintereinflüsse und deren biochronologische Wirkweisen auf unseren Organismus –, sollten wir dem Reinigungsprozess therapeutisch nachhelfen. Reckeweg hat diese Belastung des Systems sehr treffend mit dem Sinnbild eines Ascheneimers verglichen.

Lesen Sie den vollen Artikel in

Naturheilpraxis 04/2019

Erschienen am 01. April 2019