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Naturheilpraxis 06/2018

„Flower-Power“? Vegane Ernährung im Sport

Im Sport geht es stets um die Leistungsoptimierung. Immer mehr Athleten entdecken die vegane Ernährung für sich – prominente Beispiele sind Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton, Ironman-Hawaii-Gewinner Patrick Lange und Patrik Baboumian, der stärkste Mann Deutschlands. Aber klappt das?

Ein Beitrag von Nick Sinanan
Lesezeit: ca. 7 Minuten
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Man kann den Körper mit einem Formel-1-Boliden vergleichen. Für optimale Leistung braucht er „Hochleistungstreibstoff“, dazu Kühlflüssigkeit sowie das beste Motoröl und eine exzellente, fortwährende Wartung. Für den Körper gilt: Wenn neben Sauerstoff, Wasser und Sonnenlicht auch Qualität (saisonal, regional, bio, möglichst unverarbeitet), Menge und Timing unserer Nahrung stimmen, arbeitet das körpereigene „Serviceteam“ völlig autonom, aber ebenso perfekt. Und es bildet damit die Grundlage für höchste Leistungsfähigkeit und Gesundheit.

Was ist dran an „Plant Power“ und worauf sollten Sportler achten? Um diese Frage zu klären, hilft ein Blick in die aktuelle Studienlage zu verschiedenen Behauptungen rund um vegane Ernährung. Der Überblick zeigt, dass praktisch alle Nährstoffe auch mit rein pflanzlicher Kost in ausreichender Menge zugeführt werden können.

Lebensmittel: roh oder verarbeitet, sauer oder basisch?

Nahezu sämtliche Gemüse- und Obstsorten sind basische Lebensmittel; typische „Säurelieferanten“ sind hingegen Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Alkohol und viele Getreidesorten. Der Körper ist stets bemüht, seinen Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten, also bei einem Blut-pH-Wert von 7,36 bis 7,44. Inwieweit eine basische Ernährung über den Stoffwechsel direkten Einfluss darauf hat, ist in der Wissenschaft noch nicht abschließend geklärt. Dennoch profitiert jedes Säugetier und damit auch der Mensch von einer basischen Ernährung – egal ob Athlet oder Patient.

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Naturheilpraxis 06/2018

Erschienen am 01. Juni 2018