Nach wie vor besteht ungebrochenes Interesse am größten süddeutschen Kongress des Fachverbandes der Deutschen Heilpraktiker (FDH) in Baden-Baden!

Ein Startzeichen setzte am Freitagabend der öffentliche Vortrag im Kongresshaus. Heinz Huber, Chefarzt der Emil-Schlegel-Klinik in Niederau, Leiter des Kompetenzzentrums für klassische Homöopathie und Autor eines allgemein verständlichen Buchs über Krebs, erhellte die Zusammenhänge von „krank“ und „kränken“ als psychosomatischen Hintergrund. Die Seele entscheidet, der Körper reagiert, wobei das neu zu programmierende Ego präventive Verantwortung übernimmt. Er verwies auf Studien des Medizinsoziologen Grossarth-Maticek (1993). Schließlich gipfelte die Meinung des Referenten in jenes Denken und Handeln, das in einer Liebe zu sich und anderen mündet, wie sie im 1. Korintherbrief näher beschrieben ist. Insgesamt eine ausgezeichnete Lehrstunde über die ganzheitliche Betrachtungsweise des kranken Menschen. Zuvor waren in der Heilpraktiker-Akademie drei Kurzseminare ein Magnet für den versierten Praktiker – wohl auch, um auf das umfassende Fortbildungsprogramm aufmerksam zu machen.