Schwerpunkt
Naturheilpraxis 04/2020

Faszien und Muskeln

Behandlung mit Schüßler-Salzen

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts verschwanden die Faszien aus den Anatomiebüchern, zugunsten der Muskulatur. Heute fügen sich die Wissensfelder wieder zusammen, und die Faszien werden wieder betrachtet und beachtet. Die Schüßler-Salze eröffnen viele Möglichkeiten einer erfolgreichen Therapie von Störungen der Muskeln und Faszien.

Ein Beitrag von Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg
Lesezeit: ca. 7 Minuten
Heike Rau / shutterstock.com

Die Faszienforschung ist keine Modeerscheinung und auch nicht neu, sie liegt vielmehr in der Osteopathie begründet – das war vor über 120 Jahren. Pioniere der Faszienforschung sind Andrew Taylor Still (1828–1917) und Ida Rolf (1896–1979). Echte Faszienforschung existiert allerdings erst seit rund 20 Jahren wieder; ein Vertreter der modernen Faszienforschung ist Robert Schleip.

„Die Seele des Menschen mit all ihren Strömen puren Lebenssaftes scheint in den Faszien des Körpers zu fließen (…). Ich kenne keinen Teil des Körpers, der es den Faszien als Forschungsfeld gleichtun kann. Ich glaube, dass sich beim Studium der Faszien mehr reichhaltige und goldene Einsichten auftun werden als bei irgend einem anderen Aspekt des Körpers.“ (Andrew Taylor Still, 1899)

„Beim Rolfing arbeiten wir an der Aufrichtung der Körpersegmente entlang einer Linie. Wir richten die Myofaszialstruktur auf, die das System des Bindegewebes bildet. Die Faszien sind das Organ der Struktur. Die verschiedenen Faszienschichten bilden jenes Organ, das dafür sorgt, dass sich der Körper in der dreidimensionalen materiellen Welt adäquat hält.“ (Ida Rolf)

„Zur Erlangung von Schmerzfreiheit und Verbesserung des Körpergefühls spielt jedoch auch die Interaktion und Beziehungsqualität zwischen Therapeut und Patient offenbar eine wichtige Rolle. Wenn die Chemie und Motivation stimmt, ist der Patient auch bereit Heilung zuzulassen. Er ist dann auch willens, selbst seinen Teil zum Behandlungserfolg beizutragen. So durch zum Beispiel regelmäßige Eigenübungen, Selbstmassagen, Ernährungsumstellung und Stressreduzierung.“ (Dr. Robert Schleip)

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Naturheilpraxis 04/2020

Erschienen am 01. April 2020