Mit Beginn des 20. Jahrhunderts verschwanden die Faszien aus den Anatomiebüchern, zugunsten der Muskulatur. Heute fügen sich die Wissensfelder wieder zusammen, und die Faszien werden wieder betrachtet und beachtet. Die Schüßler-Salze eröffnen viele Möglichkeiten einer erfolgreichen Therapie von Störungen der Muskeln und Faszien.

Die Faszienforschung ist keine Modeerscheinung und auch nicht neu, sie liegt vielmehr in der Osteopathie begründet – das war vor über 120 Jahren. Pioniere der Faszienforschung sind Andrew Taylor Still (1828–1917) und Ida Rolf (1896–1979). Echte Faszienforschung existiert allerdings erst seit rund 20 Jahren wieder; ein Vertreter der modernen Faszienforschung ist Robert Schleip.

„Die Seele des Menschen mit all ihren Strömen puren Lebenssaftes scheint in den Faszien des Körpers zu fließen (…). Ich kenne keinen Teil des Körpers, der es den Faszien als Forschungsfeld gleichtun kann. Ich glaube, dass sich beim Studium der Faszien mehr reichhaltige und goldene Einsichten auftun werden als bei irgend einem anderen Aspekt des Körpers.“ (Andrew Taylor Still, 1899)