Heilfasten vermindert oxidativen Stress. Das hat eine Gemeinschaftsstudie der Buchinger-Wilhelmi-Klinik, der Charité-Universitätsmedizin Berlin, der griechischen Universität Thessalien, des King’s College London und des Oxidative Stress College Paris belegt. Oxidativer Stress hat verschiedene Ursachen, er kann beispielsweise durch Umweltschadstoffe, Medikamente, Strahlung, Übergewicht und Bewegungsmangel entstehen. Er führt zur überschießenden Bildung hochreaktiver Sauerstoffverbindungen (ROS) im Körper, die Lipide, Proteine und DNA der Zellen schädigen. Sowohl exogene als auch endogene Antioxidantien neutralisieren ROS. Exogene Antioxidantien sind z. B. in Nahrungsmitteln wie Zitrusfrüchten und Gemüse enthalten, endogene Antioxidantien produzieren die Körperzellen selbst. Wie die Studie gezeigt hat, wird die Produktion endogener Antioxidantien beim Buchinger-Fasten signifikant erhöht. Zudem konnten eine Zunahme der gesamten antioxidativen Kapazität des Blutes und eine Normalisierung wichtiger Stoffwechselparameter durch das Fasten nachgewiesen werden. Für die Studie fasteten 109 Probanden zehn Tage in der Klinik Buchinger Wilhelmi in Überlingen.

Studie

Food and Chemical Toxicology. n.rpv.media/1rl