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Naturheilpraxis 03/2020

Ernährung und Medikamente – (k)ein Problem?

Bis heute sind die Auswirkungen von Nahrungsmitteln auf die Wirkung von Medikamenten nicht komplett entschlüsselt. Sicher ist jedoch, dass verschiedene Bestandteile von Speisen und Getränken die Aufnahme, Bioverfügbarkeit, Wirkung oder Ausscheidung von Arzneistoffen verändern können. Im Einzelfall kann dies bedeuten, dass ein Medikament nicht wie erwünscht wirkt oder dass unerwünschte Wirkungen auftreten. Werden ein paar Regeln beachtet, können viele Interaktionen leicht vermieden werden.

Ein Beitrag von Sabine Ritter
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Da sich die Resorption, Transformation und Elimination von Nahrungsmitteln und Arzneistoffen nicht unterscheiden, sind Wechselwirkungen theoretisch jederzeit möglich. Um eine optimale Wirkung von Medikamenten zu gewährleisten, geben die Hersteller daher bestimmte Empfehlungen, ob diese vor, mit oder nach der Nahrungsaufnahme eingenommen werden sollen. Vielfach genügt es, diese Empfehlung zu befolgen, doch manchmal lauern weitere Risiken für Interaktionen.

Wann ein Medikament am besten eingenommen werden sollte, hängt vom Arzneistoff ab. Informationen hierzu enthalten die Fach- und Gebrauchsinformation. Dabei gilt:

  • Wenn ein Medikament nüchtern einzunehmen ist, dann bedeutet dies, dass es ein bis zwei Stunden vor oder zwei bis drei Stunden nach dem Essen genommen werden sollte.
  • Ein Medikament, das vor dem Essen eingenommen werden soll, sollte mindestens 30 Minuten vor einer Mahlzeit angewendet werden.
  • Medikamente, die zum Essen eingenommen werden sollen, können direkt davor, während der Mahlzeit oder direkt im Anschluss genommen werden.
  • Soll man ein Medikament nach dem Essen einnehmen, sollte man es erst zwei Stunden nach einer Mahlzeit zu sich nehmen.

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Naturheilpraxis 03/2020

Erschienen am 02. März 2020