Fachforum
Naturheilpraxis 04/2021

Energiemangel im Fokus der Augendiagnose

Teil 2

Mangel an Energie ist die Grundlage und/oder auch die Folge vieler Erkrankungen. In Teil 1 wurden insuffiziente Energiebildung und zu hoher Energieverbrauch als mögliche Ursachen für einen Energiemangel beleuchtet und die darauf hinweisenden Zeichensetzungen im Auge beschrieben. In diesem Teil geht es mit beeinträchtigtem Energietransport und insuffizienter Ausscheidung weiter.

Ein Beitrag von Petra Kropf
Lesezeit: ca. 8 Minuten

Viele chronische Erkrankungen basieren auf einem Energiemangel, der oft jahrelang unbemerkt die Vorgänge im Organismus beeinflusst, bevor es zu Krankheitssymptomen kommt. Dieser Energiemangel kann entweder durch einen zu hohen Verbrauch oder zu wenig Energiebereitstellung verursacht sein. Aber auch ein gestörter Transport bzw. eine unzureichende Ausscheidung können Auslöser sein. Die Augendiagnose ist ein hervorragendes diagnostisches Verfahren, um derartige Hintergründe zu erkennen, zu differenzieren und gezielt zu behandeln.

3. Beeinträchtigter Energietransport

Transversalen und Vaskularisationen als Stauungszeichen

Jede Stauung unterbricht den Energiefluss. Im Vortrag eines anthroposophischen Pharmazeuten habe ich neulich folgende Beschreibung gehört: „Blut ist fließendes Menschenleben“. Wenn nun in den Gefäßen, insbesondere in der terminalen Endstrombahn, Stauungen auftreten, hat dies auch eine Auswirkung auf den Energiehaushalt. Die Zirkulation des mit Nährstoffen und Sauerstoff beladenen Blutes ist beeinträchtigt und infolgedessen werden die Zellen im entsprechenden Gebiet nicht mehr ausreichend versorgt. Betroffen ist von derartigen Stauungen aber nicht nur der Nährstrom, sondern auch der Klärstrom, über den die Entsorgung von Metaboliten des Stoffwechsels erfolgt. Diese Beeinträchtigung des Blutstroms kann entweder durch einen zu großen Blutandrang entstehen (wir sprechen dann von arterieller Kongestion) oder durch einen gehinderten, verlangsamten venösen Abfluss im Sinne einer passiven Stauung.