Schwerpunkt
Naturheilpraxis 09/2019

Einmal Anti-Aging zum Einnehmen, bitte

Gesunde Haut, Haare und Nägel durch Orthomolekulartherapie – ist das möglich? Auf der Suche nach dem "Jungbrunnen", dem Mittel, um Fältchenbildung, erschlaffendes Gewebe und dünner werdendes Haar auszubremsen, lassen sich einige hilfreiche Natur- und Mikronährstoffe finden.

Ein Beitrag von Dr. Miriam Neuenfeldt
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Unsere Gesundheit ist von unserem Mineralstoff- und Vitaminstatus abhängig. Bei entsprechenden Mängeln werden Haut, Haar und Nägel oft trocken und brüchig. Solche Defizite können sich bei Menschen mit verringerter Mikronährstoffresorption im Darm oder zu geringer Aufnahme von Mikronährstoffen über die Nahrung zeigen. Häufig sind zu niedrige Spiegel an Vitaminen wie B, D und E, an Spurenelementen wie Zink, Eisen, Kupfer und Selen sowie an essenziellen Fettsäuren die Ursache für die beeinträchtigte Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln (1).

Zinkmangel gar nicht so selten

Laut Nationaler Verzehrsstudie erreichen rund 21 % der Frauen und 32 % der Männer in Deutschland nicht die empfohlene Zinkzufuhr (2). Kommen besondere körperliche Anforderungen hinzu, wie Schwangerschaft, Stillen oder Sport, beziehungsweise Grunderkrankungen, wie Diabetes oder chronisch-entzündliche Darmentzündungen, werden außerdem Medikamente eingenommen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für einen Zinkmangel. Da das Spurenelement an zahlreichen Vorgängen im Körper beteiligt ist, spielt es auch eine wichtige Rolle für das Wachstum und die Widerstandsfähigkeit von Haut, Haaren und Nägeln.

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Naturheilpraxis 09/2019

Erschienen am 02. September 2019