Überall sind Mikroorganismen an Wandlungsprozessen beteiligt. In der Luft, im Wasser, im Boden, auf allen Oberflächen und in unserem Körper sorgen sie für einen reibungslosen Ablauf des Lebens. Viele unserer neuzeitlichen Erfindungen stören das so wichtige mikrobielle Gleichgewicht. Der Einsatz effektiver Mikroorganismen (EM) kann in vielen Bereichen helfen, ein gestörtes Gleichgewicht wiederherzustellen.

Das Mikrobiom reguliert im Körper u. a. die Verdauung und ist am Stoffwechselprozess beteiligt, hält Nerven und Gehirn sowie den Hormonhaushalt in Schwung. Bakterien und Viren sind im gesunden Menschen mit anderen Mikroben dynamisch im Gleichgewicht. Sie kommunizieren durch Biophotonen oder den Austausch von Informationen in Form von Eiweißen (RNS) beständig untereinander, sind sogar oft untrennbar vergesellschaftet. Dieses Gleichgewicht ist zum Beispiel bei einer Viruserkrankung gestört. Um es zu regulieren, können Bakterien helfen. Ein gesunder und ein kranker Mensch können die gleichen Bakterienarten in sich aufweisen. Die Bakterien aktivieren aber je nach vorliegenden Bedingungen, die sie im Wirt vorfinden, verschiedene Stoffwechselwege in sich und lösen damit unterschiedliche Wirkungen aus. Es können sich die Tore zur übermäßigen Vermehrung einer Spezies öffnen oder nicht. Unter anderem deswegen wird ein denselben Keimen ausgesetzter Mensch krank und der andere bleibt gesund. Entscheidend dafür ist das Milieu im Körper und auf der Haut. Dieses gestalten wir im Wesentlichen selbst mit unserer Ernährung, Lebensweise und der Pflege unserer Umgebung, zum Teil spielen natürlich auch Außenfaktoren aus der Umwelt eine große Rolle.