Erkältungskrankheiten treten gehäuft in der kalten Jahreszeit auf und werden überwiegend durch Viren verursacht. Da Viren unter geringen Temperaturen länger außerhalb des Körpers leben können, nimmt das Risiko zu, sich mit diesen zu infizieren. Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem, wie ältere Menschen, oder Menschen, die sich einer Kortison- oder Chemotherapie unterziehen müssen, können vom Sonnenhut und der Acerola-Kirsche profitieren und damit ihren Abwehrstatus optimieren.

Bereits für die indigene Bevölkerung Nordamerikas war der Sonnenhut1 eine wichtige Heilpflanze. Sie verwendete ihn äußerlich bei Verbrennungen, schlecht heilenden Wunden und Lymphknotenschwellungen. Innerlich wurde der Sonnenhut von der indigenen Bevölkerung bei Schmerzen, etwa im Magen oder im Hals, Husten und fieberhaften Erkrankungen eingesetzt. Bei Zahnschmerzen sollte das Kauen der Wurzel zur Linderung beitragen. Sie verwendeten den Sonnenhut auch als Antidot bei Schlangenbissen und anderen Vergiftungen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Sonnenhut in Amerika wissenschaftlich untersucht und zur innerlichen Anwendung bei Harnwegsinfektionen empfohlen. Zunehmende Beachtung erfuhr die Heilpflanze jedoch wegen ihrer resistenzsteigernden und immunmodulierenden Eigenschaften. Von Amerika kam der Sonnenhut nach Europa und erfreute sich zunehmender Beliebtheit, sodass er kultiviert werden musste. Im Jahre 1938 stand das erste Purpursonnenhutpräparat für die Therapie zur Verfügung.