Die Atmung spielt eine bedeutende Rolle für unsere Regeneration und Leistungsfähigkeit. Durch einfache Testmethoden lässt sich ihre Funktionsfähigkeit überprüfen. Finden sich dabei gestörte Atemmuster, können gezielte Übungen helfen, die Atmung zu verbessern. Tests und Übungen kommen aus der Sportlerbetreuung, die Erkenntnisse können aber für alle Patienten genutzt werden.

Unser Leben beginnt nach der Geburt mit dem ersten und endet mit unserem letzten Atemzug, wenn wir sterben. Neben dem Herzschlag ist die Ein- und Ausatmung bezogen auf unsere Lebenszeit die am häufigsten durchgeführte Bewegung im Leben eines Menschen. Pro Tag atmen wir – zumeist unbewusst – etwa 15 000- bis 20 000-mal ein und aus, ohne dass uns jemand daran erinnern muss. Ähnlich wie der Herzschlag wird die Atmung im Allgemeinen als eine Selbstverständlichkeit gesehen und wir schenken ihr vergleichsweise wenig Beachtung. Unsere moderne Lebens- und Arbeitsweise führt allerdings immer häufiger zu funktionell gestörten Atemmustern. Hat sich das grundlegende Atemmuster eines Sportlers/Patienten geändert, merken das oft weder er selbst noch sein Umfeld.