Die Auseinandersetzungen zwischen Schulmedizin und Homöopathie haben eine lange Tradition. Hauptstreitpunkt ist der fehlende wissenschaftliche Nachweis über die Wirksamkeit der potenzierten Naturwirkstoffe, die sich nach wissenschaftlicher Meinung nicht von Placebo-Effekten unterscheiden lassen. Dass dieser Nachweis überhaupt nicht mit wissenschaftlichen Methoden geführt und die Wirksamkeit der Homöopathie damit nicht widerlegt werden kann, belege ich auf strenger physikalischer Grundlage in diesem Artikel.

Diese Grundlage beruht auf zwei wesentlichen, unbestreitbaren Tatsachen: dem Energieerhaltungssatz und der Unschärferelation.

Der Energieerhaltungssatz

Wir alle erleben aktuell in der Corona-Pandemie die Relevanz der Mathematik: kein Tag, an dem nicht Zahlen das Infektionsgeschehen abbilden, und als Reaktion darauf Politiker unsere Kommunikation in den unterschiedlichsten Räumen beeinflussen. Mathematik führt mit der Banalität „1 – 1 = 0“ zur objektfokussierten Sichtweise der Wissenschaften, weil sie aufgrund eigener Regeln kein anderes Ergebnis zulässt. In dem Moment, in dem wir den Zahlen eine wechselwirksame, physikalische Energie hinzufügen, beispielsweise einen Apfel, lautet die Rechnung: „1 Apfel – 1 Apfel = 0 Apfel“. Dies widerspricht allerdings einem der wichtigsten Sätze in der Physik: dem ersten Energieerhaltungssatz. Er besagt: Energie kann weder erzeugt, noch vernichtet, sondern nur umgewandelt werden. Deshalb kann keine Energie zu Null werden.