Horizont
Naturheilpraxis 01/2022

Die Wirksamkeit homöopathischer Naturheilmittel

Die Auseinandersetzungen zwischen Schulmedizin und Homöopathie haben eine lange Tradition. Hauptstreitpunkt ist der fehlende wissenschaftliche Nachweis über die Wirksamkeit der potenzierten Naturwirkstoffe, die sich nach wissenschaftlicher Meinung nicht von Placebo-Effekten unterscheiden lassen. Dass dieser Nachweis überhaupt nicht mit wissenschaftlichen Methoden geführt und die Wirksamkeit der Homöopathie damit nicht widerlegt werden kann, belege ich auf strenger physikalischer Grundlage in diesem Artikel.

Ein Kommentar von Hans Laufenberg
Lesezeit: ca. 5 Minuten
DavidSch / shutterstock.com

Diese Grundlage beruht auf zwei wesentlichen, unbestreitbaren Tatsachen: dem Energieerhaltungssatz und der Unschärferelation.

Der Energieerhaltungssatz

Wir alle erleben aktuell in der Corona-Pandemie die Relevanz der Mathematik: kein Tag, an dem nicht Zahlen das Infektionsgeschehen abbilden, und als Reaktion darauf Politiker unsere Kommunikation in den unterschiedlichsten Räumen beeinflussen. Mathematik führt mit der Banalität „1 – 1 = 0“ zur objektfokussierten Sichtweise der Wissenschaften, weil sie aufgrund eigener Regeln kein anderes Ergebnis zulässt. In dem Moment, in dem wir den Zahlen eine wechselwirksame, physikalische Energie hinzufügen, beispielsweise einen Apfel, lautet die Rechnung: „1 Apfel – 1 Apfel = 0 Apfel“. Dies widerspricht allerdings einem der wichtigsten Sätze in der Physik: dem ersten Energieerhaltungssatz. Er besagt: Energie kann weder erzeugt, noch vernichtet, sondern nur umgewandelt werden. Deshalb kann keine Energie zu Null werden.

Die Unschärferelation

Zur Erklärung der zweiten wichtigen Erkenntnis gehen wir etwa hundert Jahre zurück in die 1920er Jahre. Albert Einstein hatte unter Protesten etlicher Wissenschaftler seine Relativitätstheorien veröffentlicht. Der erste Weltkrieg war gerade zu Ende gegangen und in der Wissenschaft trat man in die heiße Phase der Atomphysik ein. Dazu gehörte auch die Auseinandersetzung mit der von Max Planck entworfenen Quantenhypothese. Dabei handelt es sich letztlich um die Beschreibung fortdauernder Zustandsänderungen, die durch die physikalischen Wechselwirkungen hervorgerufen werden. Sie sind u. a. dafür verantwortlich, dass wir mit der Nahrung, mit Luft und Wasser im Stoffwechsel der Natur kommunizieren können und alt werden.

Lesen Sie den vollen Artikel in

Naturheilpraxis 01/2022

Erschienen am 04. Januar 2022