Fachforum
Naturheilpraxis 09/2018

Die vier wichtigsten Zeichen der Irisdiagnostik – Teil 1

Mangelt es dem Körper an Energie, weil seine Coctio, d. h. der Prozess der Energiegewinnung aus Nahrung, mangelhaft ist, kann das Einschränkungen in jedem Organbereich nach sich ziehen. Oder um es mit Joachim Broy zu sagen: "Energiemangel ist am Ende die Mutter aller denkbaren Krankheiten".

Ein Beitrag von Friedemann Garvelmann
Lesezeit: ca. 9 Minuten
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit vier irisdiagnostischen Phänomenen, deren Vorhandensein pathophysiologische Themen erkennen lässt, die bei jeder aktuellen Krankheit und für das Verständnis der konstitutionellen Situation zentrale Bedeutung haben. Die im Folgenden beschriebenen Iriszeichen haben eine absolute Sonderstellung für das Verständnis der Hintergründe jeder beliebigen Krankheit bzw. Funktionsstörung des Gesamtorganismus. Daher sollten sie in den Therapiekonzepten betroffener Menschen stets berücksichtigt werden.

Konkret handelt es sich um folgende Iriszeichen:

  • abgedunkelte Krausenzone
  • enge Krausenzone
  • erweiterte Krausenzone
  • Pigmentfarben

Dabei fällt auf, dass es sich – bis auf die Pigmente – um Phänomene der Krausenzone handelt. Gemäß der zirkulären Topografie repräsentiert diese Zone die assimilatorischen Funktionen des Organismus resp. deren Leistungsfähigkeit und Effizienz, mit der sich der Körper die körperfremde Nahrung verfügbar machen kann. In der traditionellen europäischen Naturheilkunde (TEN) versteht man darunter auch die Fähigkeit, Körperfremdes (Nicht-Selbst) durch aktive Prozesse zu Körpereigenem (Selbst) zu transformieren, um daraus die notwendige Energie für sämtliche Lebensprozesse zu gewinnen. Die Gesamtheit dieser Prozesse bezeichnet man in der Humoralmedizin als Coctio. Die Effizienz der Coctio in allen drei Phasen ist für die Qualität der Nährsäfte verantwortlich und steht daher im Zentrum der Energiegewinnung des Organismus. Deren positive Bilanz ist wiederum unmittelbare Voraussetzung für sämtliche Gewebeleistungen sowie deren Regulationsprozesse, die für die ständige Adaption an veränderte In- und Umweltbedingungen zuständig sind; die also die Basis für das Leben in Gesundheit und Heilung von Krankheit bilden.

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Naturheilpraxis 09/2018

Erschienen am 01. September 2018