Fachforum
Naturheilpraxis 01/2022

Die vegetativ-spastische Diathese

Vegetative Spastik: Diathese oder Disposition?

Jedes Fachgebiet bedarf kontinuierlichen, immer wiederkehrenden Überprüfungen. Nur so können Aussagen und Interpretationen dem jeweils aktuellen Wissensstand entsprechen. Hierdurch kann gesichert werden, dass eine permanente Weiterentwicklung der Inhalte gewährleistet wird. Dies gilt auch für die Iridologie. Können bei einer solchen Überprüfung bisherige Erklärungsmuster und interpretative Aussagen bestätigt werden, nimmt die Sicherheit für die Anwendenden und auf diesem Gebiet Arbeitenden zu.

Ein Beitrag von Claus Jahn
Lesezeit: ca. 7 Minuten

Manchmal müssen jedoch Anpassungen und eventuell auch Änderungen vorgenommen werden. Entweder kann eine als fix stehende Meinung nicht durch den aktuellen Stand der Wissenschaft bestätigt werden oder die bisherige Information kann zwar in ihrem ausführenden Effekt bestätigt werden, es müssen jedoch Erklärungs- und Begründungsmuster neu interpretiert werden.

So sieht sich das Felke-Institut (eines der führenden Institute in der iridologischen Aus- und Weiterbildung) in der Pflicht, regelmäßig alle Inhalte der iridologischen Lehrmaterialien des Institutes inhaltlich zu überprüfen und bei Bedarf Änderungen und Aktualisierungen vorzunehmen. Hierbei fließen aktuelle Forschungsergebnisse und -erkenntnisse ein. Nicht selten können innerhalb des Systems die schon bestehenden Aussagen vollumfänglich als bestätigt übernommen werden. Allerdings zeigt es sich auch des Öfteren, dass die bisher bestehenden Erklärungsmodelle nicht mehr korrekt oder ausreichend sind.

Im Rahmen der Überarbeitung der Lehrinhalte sind auch Anpassungen im Bereich der Konstitutionslehre des Felke-Institutes vorgenommen worden. Im vorliegenden Artikel soll es nun um die Neuzuordnung der vegetativen Spastik gehen. Bisher wurde sie den Dispositionen zugeordnet. Neuere Erkenntnisse führten jedoch dazu, sie als Diathese zu klassifizieren.

Um diesen Schritt nachvollziehen zu können, ist es notwendig, verschiedene Aspekte im Vorfeld zu betrachten:

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Naturheilpraxis 01/2022

Erschienen am 04. Januar 2022