Silizium ist ein Halbmetall und ein essenzielles Spurenelement für unseren Körper, insbesondere für schnell wachsende Zellen wie Haut, Haare und Nägel. Es unterstützt unter anderem die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu binden, sowie den Aufbau des Bindegewebes und ist für die Knochenbildung von Bedeutung. In der Natur kommt Silizium stets in Verbindung mit Sauerstoff vor, als Siliziumdioxid. Dessen Säure ist die für unsere Gesundheit wichtige Kieselsäure.

Die Arzneimittelkomposition Equisetum arvense Silicea cultum ist das einzige der vegetabilisierten Metalle, das durch die Verbindung eines Nichtmetalls mit einer Pflanze entsteht: durch Düngung des Ackerschachtelhalmes mit Quarz. Es handelt sich um eine der vier ersten Entwicklungen aus der Zeit von Rudolf Steiner.

Kieselsäure

Silizium ist neben Sauerstoff das Element, von dem mengenmäßig am meisten in unserer Erdkruste enthalten ist. Rudolf Steiner wies in seinen landwirtschaftlichen Kursen darauf hin, dass Kieselsäure für den Erdorganismus eine wichtige Funktion im Hüll- und Stützprozess innehat, so wie im pflanzlichen, tierischen und menschlichen Organismus auch: In der Erdrinde bildet sie eine mineralische Hülle um den dynamischen Wärmekern der Erde.