Die Therapie von Erkrankungen mittels Farbe hat eine lange Tradition. Ende des letzten Jahrhunderts wurde in Deutschland eine spezielle Methode entwickelt, bei der die Stimulation von Akupunkturpunkten durch Farben erfolgt.

Die Therapie mit Farben hat eine lange Tradition im Bereich der Naturheilkunde. Aber erst durch Isaac Newton wurde das Phänomen Farbe auch erklärbar. Newton (1642–1727) konnte durch Experimente nachweisen, dass alle Farben im Licht enthalten sind. Durch die Brechung des Lichtes können diese Farben sichtbar gemacht werden. Mit seinen Arbeiten begründete Newton die wissenschaftliche Herangehensweise und die damit verbundene physikalische Chromatik.

Johann Wolfgang von Goethe war es, der 1791 mit seinem Buch „Beiträge zur Optik“ und im darauffolgenden Werk „Zur Farbenlehre“ eine neue Theorie über die Farblehre veröffentlichte. Nach seiner Ansicht enthält jede Farbe einen spezifischen Anteil von Licht und Dunkelheit. Seine Idee, dieses Phänomen als einen Ausdruck von polaren Kräften zu definieren, orientiert sich an der polaren Struktur der Realität. Dadurch richtet sich seine Theorie an der Wirklichkeit der uns umgebenden Welt aus, die uns im Wesen der chinesischen Medizin (CM) ebenfalls begegnet.