Anders als bei in sich geschlossenen Therapiesystemen wie der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) oder der konstitutionellen, klassischen Homöopathie benötigt eine erfolgreiche Hormonregulationstherapie nicht nur ein umfassendes Wissen über das Endokrinum. Wichtig ist auch zu wissen, inwieweit der Darm, die Leber, der Säure-Basen-Haushalt, Stress und Mikronährstoffmangel Einfluss auf die hormonelle Balance nehmen. Das Endokrinum ist eng verknüpft mit dem zentralen und peripheren Nervensystem, der Psyche und dem Immunsystem. Die Signalvermittlung erfolgt dabei über Nervenbahnen, Blutbahnen und den Extrazellularraum.