Schwerpunkt
Naturheilpraxis 09/2020

Die Krausenzone im Auge

Reflexzone für Magen und Darm

Viele chronische Erkrankungen nehmen ihren Ursprung im menschlichen Darm. Auch die Bedeutung des Darms im Zusammenspiel mit (Schleim)Haut, Leber, Nervensystem und Hormonsystem sind bekannt. Dieser Artikel konzentriert sich auf die gut belegten Zeichen und Zeichenkombinationen im Auge. Diese haben sich mir bei vielen Patienten bestätigt. Die von mir präsentierten Bilder und Fallgeschichten stellen wichtige Zeichen im Kontext Darm vor und erklären mögliche Wechselspiele.

Ein Beitrag von Susanne Villedieu
Lesezeit: ca. 6 Minuten

Die erste große Iriszone im Auge präsentiert den Magen- und Darmtrakt und wird als Krausenzone bezeichnet. Sie reicht vom Pupillensaum bis zur Iriskrause und wird in zwei kleine Zonen unterteilt: die Magen- und Darmzone. In Abbildung 1 stellen sich die Magenzone (1. Ring ab Pupille, nehmen wir als Hellung wahr) und Darmzone (2. Ring, erscheint hier abgedunkelt mit Lockerungszeichen und Krypten) schön dar. Die Kraft der Stoffaufnahme, der Assimilation unserer Nahrung, wird hier sichtbar. Da diese mit Hilfe konsensueller Organe abläuft, ist es sinnvoll, die Reflexzonen von Niere, Herz, Milz, Leber, Galle, Pankreas, Lunge und Nervensystem in die Betrachtung miteinzubeziehen. Über das Größenverhältnis zwischen Krausen- und Ziliarzone – Verhältnis 1:2 – bekommen wir insbesondere Hinweise auf den vegetativen Grundtonus von Sympathikus und Parasympathikus des enteralen Nervensystems.

Abb. 1: Krausenzone Susanne Villedieu

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Naturheilpraxis 09/2020

Erschienen am 01. September 2020