Fachforum
Naturheilpraxis 11/2018

Die Biochemie nach Dr. Schüßler

Ein großes Missverständnis

Wer sich mit der Biochemie nach Dr. Schüßler auseinandersetzt, begegnet unweigerlich der Frage, ob diese Heilweise als eigenständig gilt oder der Homöopathie zuzurechnen ist. Geht es ausschließlich um die Herstellung, dann besteht kein Zweifel, dass die biochemischen Heilmittel der Homöopathie zugerechnet werden müssen. Im Folgenden wird erläutert, dass die Biochemie nach Dr. Schüßler durchaus eine eigenständige Argumentation besitzt, die sie von der Homöopathie unterscheidet.

Ein Beitrag von Thomas Feichtinger
Lesezeit: ca. 9 Minuten
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Wer sich mit der Biochemie nach Dr. Schüßler auseinandersetzt, begegnet unweigerlich der Frage, ob diese Heilweise als eigenständig gilt oder der Homöopathie zuzurechnen ist. Geht es ausschließlich um die Herstellung, dann besteht kein Zweifel, dass die biochemischen Heilmittel der Homöopathie zugerechnet werden müssen. Im Folgenden wird erläutert, dass die Biochemie nach Dr. Schüßler durchaus eine eigenständige Argumentation besitzt, die sie von der Homöopathie unterscheidet.

Diese eigene Argumentation wird nicht nur in einer eigenständigen Sichtweise der Betriebsstörungen und Notregulationen des Organismus zum Ausdruck gebracht. Sie bezieht auch die körpereigenen Speicher mit ein und betrachtet nur jene gesundheitlichen Störungen als heilbar, die auf einen Mangel an Funktionsmitteln bzw. Betriebsstoffen zurückgeführt werden können.

Wenn Dr. Schüßler schreibt, dass die Funktionsmittel zu Heilzwecken in kleinen Gaben gereicht werden müssen (1), meint er damit nicht die Quantität der Wirkstoffe, sondern dass diese in der Trägersubstanz Milchzucker sehr fein verteilt sein müssen. Er unterscheidet ganz konsequent zwischen Funktionsmitteln und Baustoffen, was später noch ausgeführt wird.

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Naturheilpraxis 11/2018

Erschienen am 02. November 2018