Die Arteriosklerose stellt einen Sammelbegriff für Störungen dar, die mit einer Verhärtung und Verdickung der Arterienwand einhergehen. Sie entwickelt sich langsam und verläuft über Jahre und Jahrzehnte ohne äußere Krankheitszeichen. Daher ist es umso wichtiger, dass Therapeuten frühzeitig die Entstehung dieser Erkrankung erkennen. Viele Faktoren, die die Entstehung einer Arteriosklerose begünstigen, lassen sich auf natürliche Weise beheben. Hier hat sich vor allem die Nahrungsaminosäure L-Arginin bewährt.

Der Begriff Arteriosklerose leitet sich aus dem Altgriechischen ab und bedeutet so viel wie Gefäßverhärtung (arterio = Gefäß, skleros = hart). Bereits ab dem 30. Lebensjahr verändern sich die Wände der Blutgefäße, und die Elastizität der Arterien nimmt ab. Durch Schädigung des Endothels wird dieses durchlässig für cholesterinreiche Lipoproteine, die im Frühstadium zu krankhaften Einlagerungen von Cholesterin und anderen Fetten in der Gefäßinnenwand führen.

Derartige „Fatty Streaks“ bilden sich langsam zu Plaques in den Arterien um, indem sie das Fett mit Bindegewebe überdecken. Dabei ist das Cholesterin nicht die Ursache, vielmehr ist es ein Versuch des Organismus, undichte Stellen in den Gefäßwänden zu flicken. Bevorzugt tritt die Arteriosklerose an den Herzkranzgefäßen, den Halsschlagadern und den großen Beinarterien auf. Sind die Gefäße verengt, fließt weniger Blut hindurch und damit auch weniger Sauerstoff. Luftnot und Brustenge sind dann die Folge, doch schon lange bevor sich derartige Symptome einstellen, sind die feinen Gefäße in der Peripherie krankhaft verengt. Wie wichtig eine Reduktion der Risikofaktoren bereits im Kindesalter ist, zeigt eine neue Ultraschallmethode. „Unser neues Ultraschallverfahren zeigt deutlich, wie schädigend sich Übergewicht und seine gesundheitlichen Folgen auch auf die Dicke der kindlichen Gefäßwände auswirken können“, so Prof. Wunsch von der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie in Düsseldorf. „Bereits übergewichtige Kinder können zu Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risikopatienten werden“.