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Naturheilpraxis 04/2019

Der Quell des Lebens – reines Wasser

Wasser ist lebenswichtig, aber die meisten Menschen nehmen kein reines, unbelastetes Wasser mehr zu sich. Wir leben in einem System, in dem der Großteil der Bevölkerung in Deutschland keinen Zugang mehr zu natürlichem, unbelastetem Wasser hat.

Ein Beitrag von Sophie Müller-Quick
Lesezeit: ca. 8 Minuten
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Dabei bestehen wir doch zum Zeitpunkt unserer Geburt zum größten Teil aus Wasser, nämlich zu etwa 75 Prozent. Im Laufe unseres Lebens nimmt diese Menge aber kontinuierlich ab, bis auf 60 Prozent, im höheren Alter sogar auf bis auf 45 Prozent. Fettgewebe besteht nur zu etwa 25 Prozent aus Wasser,weshalb übergewichtige Personen einen geringeren Wasseranteil im Körper aufweisen. Knochen besitzen einen Wasseranteil von nur 22 Prozent, unser Blut enthält dagegen bis zu 80 Prozent Wasser und das Blutplasma sogar bis zu 95 Prozent. Wasser erfülltlebenswichtige Aufgaben in unserem Organismus, z. B. die, unsere Zellen zu reinigen: Stoffwechselrückstände, Kohlendioxid und Gifte werden gelöst und den Ausscheidungsorganen zugeführt. Ohne ausreichend reines Wasser kann der Körper nicht entgiften und entschlacken; es stellt eine wesentliche Voraussetzung dafür dar. Wasser kurbelt den Stoffwechsel an, wer ausreichend davon trinkt, kann neben dem Reinigungseffekt auch nebenbei noch zusätzlich an überflüssigem Gewicht verlieren. Die Reizweiterleitung zwischen Nerven braucht ausreichend Wasser, da Wasser auch ein Lösungsmittel ist, z. B. für Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium. Diese werden gelöst zu Ionen und können so zu ihrem Einsatzort gelangen, z. B. zu den Muskeln. Die Flüssigkeit in uns hält uns auch in Form, jede Körperzelle ist mit Wasser gefüllt. Denken wir an die Bandscheiben, die am Morgen prall gefüllt sind und uns zu unserer wahren Körpergröße auftreiben lassen. Gegen Abend aber, wenn die Flüssigkeit langsam über die Anstrengung des Tages herausgepresst wurde, werden wir wieder kleiner. Verfügt der menschliche Leib über zu wenige Wasserreserven, kann er mit Obstipation und unregelmäßigem Stuhlgang darauf reagieren. Wasser macht den Stuhl gleitfähig, und der Darm kann sich von belastenden Stoffen befreien, er entgiftet über jeden Stuhlgang. Darüber hinaus reguliert Wasser unsere Körpertemperatur in Form von Schweiß.

Unser wasserreichstes Organ ist das Gehirn, mit 85 Prozent Wasseranteil. Trinken wir zu wenig, verdickt sich das Blut und weniger Sauerstoff erreicht die Zellen im Gehirn. Müdigkeit und Konzentrationsschwäche sind häufig die Folgen einer zu geringen Trinkmenge. Gerade bei älteren Personen sollte auf eine ausreichende Trinkmenge geachtet werden, da diese erfahrungsgemäß sehr wenig trinken. Im Durchschnitt sollten ca. zwei Liter reines Wasser pro Tag getrunken werden. Die ideale Trinkmenge kann je nach Körpergröße, Außentemperatur, körperlicher Anstrengung und weiteren Einflüssen variieren. Vor allen Dingen sollte das Trinkwasser jedoch wirklich rein und unbelastet sein – und das wird mehr und mehr zu einem Problem.

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Naturheilpraxis 04/2019

Erschienen am 01. April 2019