Fachforum
Naturheilpraxis 02/2019

Der Atem: Möglichkeiten in Therapie und Prävention

Die Herzatmung – Ruhe, Zentrierung und Rhythmus

Der Atem besitzt für die Gesundheit des Menschen erstaunliche Möglichkeiten. So hat z. B. jeder Bereich des Körpers, in dem die rhythmische Welle des Atems sich wieder frei bewegen kann, einen großen gesundheitlichen Nutzen. Es ist fast verwunderlich, wie wenig in der Naturheilpraxis mit dem Atem gearbeitet wird.

Ein Beitrag von Brigitte Kachel und Dr. med. Günter Weis
Lesezeit: ca. 8 Minuten

Für uns ist es kaum vorstellbar, bei den Behandlungen ganz ohne Berücksichtigung des Atems und der Atemübungen auszukommen. Daher stellen wir in diesem Artikel die Herzatmung, die auch als Mittenatmung bezeichnet wird, als eine der vier Formen des freien Atems (s. Kasten) vor. Die Übungen des freien Atems sind für uns ein wertvolles Instrument geworden, sowohl für die Diagnostik, als auch um Gesundungsprozesse nachhaltig bei unseren Patienten voranzubringen.

Die vier Grundformen des freien Atems hat Heinz Grill in seiner intensiven jahrzehntelangen Forschungs- und Praxisarbeit herausgearbeitet (1, 2). Er entwickelte dazu eine Vielzahl von Atem- und Körperübungen mit weitreichenden therapeutischen Möglichkeiten für die körperliche und seelische Gesundheit.

Die 4 Grundformen des Atems

Im Allgemeinen lassen sich vier verschiedene Grundformen der Atmung unterscheiden, die auch mit den vier Hauptorganen in naher Beziehung stehen:

  • Die Flanken-Atmung, die auf die Weite und Leichtigkeit ausgerichtet ist und die Nieren anspricht.
  • Die Tiefen-Atmung, die auf die Tiefe und Konzentration ausgerichtet ist und die Leber anspricht.
  • Die Schlüsselbein-Atmung, die auf die Sensibilität ausgerichtet ist und die Lunge anspricht.
  • Die Mitten-Atmung, die auf die Innerlichkeit und Zentrierung ausgerichtet ist und das Herz anspricht.

Lesen Sie den vollen Artikel in

Naturheilpraxis 02/2019

Erschienen am 01. Februar 2019