Horizont
Naturheilpraxis 01/2019

Der allerblauste Himmel

Eine Reise in die Mongolei und nach Sibirien

"Obwohl die Pflanzen und Berge nie altern, grau wird der Kopf durch den Schnee. Fließendes Wasser kennt kein Leid, faltig wird das Gesicht durch den Wind." Wantschinbalyn Gunnatschug (1832–1866)

Ein Beitrag von Peter Germann
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Peter Germann

Im letzten Jahr hatte ich eine weitere Reise in die Mongolei und diesmal auch nach Sibirien geplant. Von Ulan Bator ging es 2013 in den Süden des Landes bis zu den Ausläufern der Gobi und dann nach Westen in den Hoch-Altai. Auf der Reise 2017 fuhren wir von der Hauptstadt in den Nordosten und über die russische Grenze nach Südsibirien zum Baikalsee. Die Organisation Kia Ora hatte die dreiwöchige Reise nach meinen Vorstellungen geplant; per Jeep, Boot und teilweise zu Pferd. „Kia Ora“ sagen die Maori in Neuseeland zur Begrüßung, es heißt „Ich wünsche Gesundheit und Wohlergehen“. Die Chefin Gudrun Wippel hatte die Tour zusammengestellt und vor Ort für den Transport und für Übersetzer gesorgt. Neun Teilnehmer kamen zusammen, um die Reise anzutreten – größtenteils aus dem Fachkreis. Unter anderem auch mein Freund und Ethnologe Dr. Wolf-Dieter Storl, der über diese Tour ein Buch mit dem Titel „Wolfsmedizin“ geschrieben hat. Bei unserer Tour ging es in erster Linie um die indigene Medizin, das Pflanzenvorkommen und den zentralasiatischen Schamanismus.

Reisebeginn mit Hindernissen

Von Frankfurt ging der Flug über Moskau nach Ulan Bator. In der russischen Hauptstadt hatten wir den Anschlussflug verpasst und mussten einen Tag und eine Nacht im Transferbereich ausharren. In Ulan Bator angekommen, wurde ein Teilnehmer von den Behörden wieder mit dem nächsten Flugzeug nach Hause geschickt, da er als Luxemburger kein gültiges Visum hatte. Er kam später nach Irkutsk nachgeflogen.

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Naturheilpraxis 01/2019

Erschienen am 02. Januar 2019