Fachforum
Naturheilpraxis 12/2021

Depression und die Macht der Ernährung

Die Depression ist eine psychische Erkrankung mit sehr hohem Krankheitswert. Sie ist geprägt von Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Interessenlosigkeit und vielen weiteren Symptomen. Oft ist die Depression mit Angst- und/oder Zwangsstörungen kombiniert.

Ein Beitrag von Nathalie und Dr. med. Edmund Schmidt
Lesezeit: ca. 11 Minuten
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Düstere Aussichten. Die WHO erwartet, dass die Depression bis 2030 die häufigste Krankheit in Europa ist. In der aktuellen Coronapandemie ist die Zahl der depressiven Menschen sprunghaft angestiegen, denn die verordnete Isolation ist speziell für ältere Personen und Menschen mit wenigen Sozialkontakten verheerend und führt schnell zum Vollbild einer Depression. Ein großes Problem für die Betroffenen ist, dass die Umwelt auf depressive Menschen oft mit Unverständnis reagiert. Sätze wie „stell dich nicht so an“ oder „es gibt Schlimmeres“ sind oft zu hören; sie sind für die Betroffenen jedoch kontraproduktiv. Ein großes Problem für die Betroffenen ist, dass die Antriebslosigkeit die Zeit nicht vergehen lässt. Sie versinken immer mehr in Apathie. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Depressive die größte Gruppe der Suizidanten sind.

Etwa jeder fünfte Bundesbürger kennt eine Depression aus eigener Erfahrung. Gut fünf Millionen Deutsche leiden laut WHO an Depressionen, zwei Drittel gehen aber nur wegen körperlicher Symptome zum Arzt. Die Depression stellt zudem derzeit weltweit eine der Hauptursachen für krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit dar. Aus Angst, als nicht belastbar, schwach oder überfordert abgestempelt zu werden, verstecken viele Depressionskranke ihr Leiden. Die Ursache einer Depression ist meist ein Zusammenspiel verschiedener auslösender Faktoren: seelische und psychosoziale Belastungen (z. B. Trauer, Krankheit, Stress), eine genetische Veranlagung und biologische Vorgänge im Zentralnervensystem begünstigen die Entstehung einer Depression.

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Naturheilpraxis 12/2021

Erschienen am 01. Dezember 2021