Die Geschichte der Bürger von Mals, die fest entschlossen sind, der Agrarindustrie die Stirn zu bieten, erinnert ein wenig an den Kampf der Gallier gegen die Übermacht der Römer in den Asterix-Comics. Das unbeugsame Dorf, das nicht aufhört, Widerstand zu leisten. Diesen Vergleich ziehen auch die Malser selbst sehr gern – und wollen anderen eine Anleitung zum Widerstand geben, basierend auf ihren eigenen Erfahrungen.

Ich kann dieses Buch nur mit viel innerer Anteilnahme beschreiben, hat es mich doch beim ersten und auch beim wiederholten Lesen derart berührt und nachdenklich gemacht, dass ich meine Lebensweise in puncto umweltfreundliches Verhalten und Engagement unbedingt noch mal auf den Prüfstand stellen musste. Betroffen hat es mich aber auch in meinem Beruf als Heilpraktikerin. Die Aufgabe „Leben erhalten und Leben fördern“, nach einem Zitat von Albert Schweitzer, das der Autor mehrfach erwähnt, ist letztlich auch ein Grundanliegen unseres Berufsstands.