In der Juni-Ausgabe 2017 stellte der Autor einen seiner Patienten vor (1). Er litt damals unter starker Müdigkeit und Konzentrationsstörungen – nun ist er froh über seine wiedergewonnene Leistungsfähigkeit. Hier wird berichtet, warum es ihm jetzt viel besser geht und welche grundlegenden Regeln der Irisdiagnostik für die erfolgreiche Behandlung des Patienten eine Rolle spielten.

Welchen Regeln folgt die Augendiagnose, das Rezept aus dem Auge? Manche Regeln fielen mir immer wieder auf, wenn ich Veranstaltungen des Arbeitskreises für Augendiagnose besuchte. Bei Kursen und Tagungen wurden sehr viele Augen besprochen – und was die Referenten dabei sagten, entsprach so gar nicht dem empfohlenen systematischen Vorgehen beispielsweise im Lindemann-Lehrbuch (2). Was dagegen zu den einzelnen Augen gesagt wurde, erinnerte mich an das, was ich bei Willy Hauser von 1979 bis 1982 an der Degerlocher Heilpraktikerschule gelernt hatte. Diese Regeln scheinen einfach – ich stelle einige von ihnen im Folgenden zur Diskussion.