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Naturheilpraxis 02/2019

Das metabolische Syndrom

Möglichkeiten der Behandlung mit der chinesischen Medizin unter besonderer Berücksichtigung ernährungsphysiologischer Aspekte

Das metabolische Syndrom, auch tödliches Quartett genannt, ist gekennzeichnet durch abdominelle Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung (Dyslipidämie) mit Hypertriglyceridämie und erniedrigtem HDL-Cholesterin sowie Insulinresistenz bzw. gestörter Glukosetoleranz. Es ist weltweit auf dem Vormarsch und hängt mit den heutigen Lebensgewohnheiten zusammen.

Ein Beitrag von Dr. rer. nat. Martina Bögel
Lesezeit: ca. 12 Minuten
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Die internationale Diabetes-Föderation (IDF) setzte 2009 Grenzwerte fest, um die Diagnose eines metabolischen Syndroms zu vereinheitlichen. Sie sind in Tabelle 1 dargestellt.

Kriterien

Europäische Männer

Europäische Frauen

Taillenumfang

≥ 94 cm

≥ 80 Zentimeter

sowie mindestens zusätzlich zwei der folgenden Faktoren

Triglyceride

≥ 150 mg/dl Blut

≥ 150 mg/dl Blut

HDL

< 40 mg/dl Blut

< 50 mg/dl Blut

Systolischer/diastolischer Blutdruck

≥ 130/85 mmHg

≥ 130/85 mmHg

Glukose (Nüchternwert)

≥ 100 mg/dl Blut

≥ 100 mg/dl Blut

Tab. 1: Kriterien für das metabolische Syndrom

Das metabolische Syndrom erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Als Folge können Nieren- und Augenschäden auftreten. Häufig weisen die Betroffenen erhöhte Harnsäurewerte (Hyperurikämie) auf, die Gicht auslösen können.

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Naturheilpraxis 02/2019

Erschienen am 01. Februar 2019