Horizont
Naturheilpraxis 08/2019

Chasmo-Training

Warum es sinnvoll ist, zu gähnen

Jemand gähnt in unserer Gegenwart, und wir sind befremdet. Ist unsere Anwesenheit, unser Gespräch so langweilig, dass dieser Mensch seinen Mund weit aufreißt, seinen Atem auf seltsame Weise ausstößt und dabei vielleicht urtümliche Laute von sich gibt?

Ein Beitrag von Irene Dalichow
Lesezeit: ca. 6 Minuten
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Tiere gähnen, kleine Kinder machen es und Erwachsene ebenso. Gähnen ist in aller Munde, wird aber nicht gern gesehen, deswegen verkneift man es sich meistens. Dabei tut es Körper, Geist und Seele ausgesprochen wohl. Ein Dilemma, dem man offenbar nur entgehen kann, indem man es allein im stillen Kämmerlein praktiziert. Es ist erstaunlich, wie man sich nach einem Nickerchen reckt und streckt, sich mit einem „Uaah“ entspannt dem Alltagsbewusstsein öffnet und wieder zu neuen Taten schreiten kann.

Gähnen ist etwas Instinktives und Natürliches. Es wirkt ansteckend, was die dreizehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Workshops mit dem Titel „Spielformen des Atems“ sofort merkten. Dabei nahm das absichtliche Gähnen einen wichtigen Platz ein. Schon bei der allerersten Runde griff es um sich, aber niemand fühlte sich auf den Schlips getreten. Im Gegenteil, alle ließen sich gern darauf ein, beziehungsweise sie ließen es raus.

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Naturheilpraxis 08/2019

Erschienen am 01. August 2019