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Naturheilpraxis 06/2022

Biofaktoren für die Wechseljahre

Bei klimakterischen Beschwerden ist neben gesunder Ernährung, ausreichend Bewegung und Sport sowie einem individuellen Anti-Stress-Management auch eine gute Versorgung mit essenziellen Biofaktoren wie Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zu empfehlen. Dabei geht es aber nicht um eine pauschale Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, sondern um die möglichst zielgerichtete Supplementierung mit ausgewählten Biofaktoren, bei denen die wissenschaftliche Datenlage passt.

Ein Beitrag von Dr. Daniela Birkelbach
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Viele Frauen durchleben die Phase der Wechseljahre ohne irgendwelche Beschwerden. Andere Frauen hingegen leiden aufgrund der abnehmenden Östrogentätigkeit unter unterschiedlich stark ausgeprägten klimakterischen Symptomen, zu denen nicht nur Hitzewallungen, Gewichtszunahme und Schlafstörungen zählen. Als schwerwiegendere Folgen bzw. Begleiterscheinungen des Klimakteriums zählen auf der körperlichen Seite das erhöhte Osteoporose-Risiko und auf der mentalen Seite die Neigung zu depressiven Verstimmungen und Angstzuständen, Reizbarkeit und Nervosität sowie kognitiven Störungen. Speziell für diese beiden Beschwerdebilder – Osteoporose und psychische Probleme – bieten ausgewählte Biofaktoren einen positiven und durch Studien untermauerten Nutzen.

Im Klimakterium erhöht sich das Osteoporose-Risiko

Einige physiologische Informationen vorab: Osteoporose ist eine Krankheit, die mit einem übermäßigen Abbau von Knochengewebe verbunden mit einem erhöhten Verlust an Knochengrundsubstanz und einer verminderten Stabilität und Elastizität der Knochen verknüpft ist. Bereits ab dem 35. Lebensjahr schwindet die Knochenmasse jährlich um etwa 0,3 bis 0,5 %. In der Postmenopause sind es jährlich anfangs 3 bis 5 %, später 1 bis 2 %. Die Verminderung von Knochendichte und der Strukturverlust des Knochens bei Osteoporose erhöhen das Risiko für Frakturen, Verformungen des Skelettsystems und starke osteogene Schmerzen. 80 % der Betroffenen sind postmenopausale Frauen; im fortgeschrittenen Lebensalter sind zunehmend auch Männer gefährdet.

Etwa jede dritte Frau erkrankt nach den Wechseljahren an Osteoporose und etwa die Hälfte aller Frauen und Männer über 75 Jahren leiden an dieser Erkrankung. Untersuchungen zufolge sind Frauen, die früh in die Wechseljahre kommen, besonders gefährdet, Knochenstruktur zu verlieren, vor allem an den Horizontaltrabekeln im Beckenkamm. In 95 % der Fälle tritt eine primäre, postmenopausale oder senile Osteoporose auf. Lediglich in 5 % aller Fälle liegt eine sekundäre Osteoporose als Folge von Erkrankungen wie beispielsweise Morbus Cushing, Hyperthyreose, Diabetes und Tumoren des Knochensystems oder einer Langzeittherapie mit Glukokortikoiden und anderen Arzneimitteln wie Cyclosporin A, Schleifendiuretika oder Thyroxin vor.

Osteoporose – bekannte Risikofaktoren

Es gibt Risikofaktoren für die Entstehung einer Osteoporose, die kaum oder schwer beeinflussbar sind. Dazu zählen genetische und hormonelle Faktoren, also Osteoporose in der Familienanamnese, aber auch die operative Entfernung der Eierstöcke, eine frühzeitige Menopause, ein konstitutionell bedingtes niedriges Körpergewicht in der Jugend, eine zur Osteoporose neigende Konstitution – zierliche Frauen mit einem geringen Körpergewicht – sowie entzündlich-rheumatische Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn, die über viele Jahre mit Glukokortikoiden therapiert worden sind.

Es ist gut dokumentiert, dass Glukokortikoide das Risiko für Knochenschwund und Frakturen erhöhen können – und zwar nicht durch einen verstärkten Knochenabbau, sondern durch einen gestörten Knochenaufbau. Glukokortikoide reduzieren die Anzahl an Osteoblasten – spezialisierte Zellen, die für die Bildung von Knochengewebe beim Knochenaufbau verantwortlich sind – und hemmen die intestinale Kalziumresorption. Aufgrund des daraus resultierenden Kalziummangels kann es sekundär zu einem Vitamin-D3-Mangel kommen, der ebenfalls das Osteoporose-Risiko erhöht. Dadurch ist die Kortison-induzierte Osteoporose die häufigste und schwerwiegendste durch eine Pharmakotherapie hervorgerufene Osteoporose.

Daneben sind aber auch Risikofaktoren bekannt, die gut beeinflussbar sind. Dazu zählen ein Mangel an körperlicher Aktivität, Rauchen, zu viel Alkohol- oder Kaffeegenuss, eine zu geringe UV-Exposition und ein daraus resultierender Vitamin-D3-Mangel (siehe weiter unten) und eine Ernährung mit mangelhafter Zufuhr von am Knochenstoffwechsel beteiligten Biofaktoren. Knochensubstanz besteht zu zwei Dritteln aus Kalziumphosphat und zu einem Drittel aus organischen Proteinen. Einen Einfluss auf den Knochenstoffwechsel haben insbesondere die Biofaktoren Kalzium, Magnesium und Vitamin D3. Der positive Effekt von Vitamin K2 zur Fraktur- und Osteoporose-Reduktion kann laut aktueller Studienlage nicht durchgängig bestätigt werden (1).

Kalzium und Vitamin D3 – Teamarbeit am Knochen

„Bei Frauen im Klimakterium pauschal Kalzium in der Osteoporose-Prävention einzusetzen, ist nach neuestem wissenschaftlichem Stand nicht mehr obsolet – zum einen, weil die Evidenz in Studien schwach und inkongruent ist und zum anderen, weil eine Hyperkalzämie zu einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierensteinen führt“ (2, 3), betont Prof. Hans Georg Classen, Vorsitzender der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB). Auch in den Leitlinien des Deutschen Verbandes für Osteologie (DVO) (4) wird auf den Vorteil einer individuellen Osteoporose-Prophylaxe eingegangen. Die Expertengruppe der DVO empfiehlt eine Tagesmenge von 1 000 mg Kalzium, allerdings über die Ernährung und nicht über Supplemente eingenommen. Eine Supplementierung sollte nur bei persistierendem Kalziummangel oder unter einer Therapie mit den Osteoporose-Medikamenten Bisphosphonat und Denosumab erfolgen.

Außer dem Biofaktor Kalzium sollten postmenopausale Frauen entsprechend der DVO-Leitlinie 800 bis 1 000 IE Vitamin D3 oral einnehmen – jedoch nicht regelhaft, sondern nur bei geringer Sonnenlichtexposition und einem erhöhten Sturz- und Frakturrisiko (3).

Warum auf den Vitamin-D3-Status geachtet werden sollte

Ein Vitamin-D3-Mangel stört die Knochenmineralisierung und wirkt sich negativ auf Knochengrundsubstanz und -festigkeit aus. Der Biofaktor ist für die Resorption und Rückresorption von Kalzium und Phosphat in Darm und Niere zuständig. Zudem hemmt Vitamin D3 die Parathormon-Ausschüttung und verhindert einen ungebremsten Kalziumabbau aus den Knochen (5).

Eine mangelhafte Vitamin-D3-Versorgung wirkt sich negativ auf Muskelfunktion und Gehgeschwindigkeit aus und kann vermehrt Stürze und Wirbelkörper- und Hüftgelenkfrakturen verursachen (6). Dass Vitamin-D3-Supplemente die Häufigkeit von osteoporotisch bedingten Brüchen bei Risikopatienten wie postmenopausalen Frauen reduzieren und die Wirkung der Bisphosphonate verbessern können, ist ebenfalls durch Studien untermauert (7, 8). „Zur Supplementierung werden, wie in den DVO-Leitlinien erwähnt, 800 bis 1 000 IE Vitamin D3 pro Tag empfohlen. Bei anhaltendem Mangel, adipösen Frauen oder Patientinnen mit Resorptionsstörungen sind auch höhere Vitamin-D3-Tagesdosen bis 4.000 IE zur Zielwerterreichung einer 25-Hydroxy-Vitamin-D3-Serumkonzentration von oberhalb 50 nmol/l nötig“, so Prof Pilz, Facharzt für Innere Medizin und Endokrinologie der Medizinischen Universität Graz und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der GfB (9).

Auch diese Wirkungen zeigt Vitamin D3

Der Biofaktor spielt nicht nur für die Knochengesundheit und Osteoporose-Prävention eine wichtige Rolle. Entsprechend disponierte Patientinnen in den Wechseljahren können auch von positiven Vitamin-D3-Effekten bei Hypertonie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, Angina Pectoris, Herzinfarkt und plötzlichem Herztod, sowie Typ-2-Diabetes oder Krebserkrankungen unterschiedlicher Art profitieren (10-12).

Osteoporose-Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Osteologie

Die Osteoporose zählt zu den wenigen Krankheiten, für die es Leitlinien der qualitativ höchsten Stufe zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie gibt. Als die drei Säulen der Prävention und Therapie gelten:

Körperliche Aktivität: Muskelkraft und Koordination fördern und Immobilisation vermeiden

Ernährung und Lebensstil: Body-Mass-Index > 20 kg/m², kein Nikotinkonsum, Versorgung mit den Biofaktoren Kalzium und Vitamin D3:

  • Eine 25-Hydroxy-Vitamin-D3-Serum-Konzentration kleiner als 20 ng/ml (< 50 nmol/l) ist mit einem erhöhten Risiko für proximale Femurfrakturen und nicht-vertebrale Frakturen verbunden (13).
  • Bei Bewohnern von Senioren- und Pflegeheimen, bei denen ein Kalzium- und Vitamin-D3-Mangel nachgewiesen wurden, konnte die tägliche Supplementation von 1 200 mg Kalzium und 800 IE Vitamin D3 zu einer Reduktion nicht-vertebraler Frakturen und vor allem proximaler Femurfrakturen führen (14).

Individuelle Pharmakotherapie

Bei Osteoporose an den Magnesiumstatus denken

Hinsichtlich einer Osteoporose-Prävention spielt auch die Magnesiumversorgung eine Rolle (15). Zum einen existiert ein Synergismus zwischen Magnesium und Vitamin D3. Vitamin D3 fördert die Magnesiumresorption, während Magnesium für die metabolische Aktivierung von Vitamin D3 benötigt wird. „Niedrige Magnesiumblutspiegel downregulieren Vitamin-D3-Stoffwechselenzyme, beispielsweise die 25-Hydroxyvitamin D-1-alpha-hydroxylase“, erklärt Prof. Klaus Kisters, Chefarzt am St. Anna Hospital in Herne und stellvertretender Vorsitzender der GfB. Daher sollte auf die ausreichende Versorgung mit beiden Biofaktoren geachtet werden (16).

Zudem zeichnet sich Magnesium auch durch eigenständige Effekte auf die Knochengesundheit aus. In Kombination mit Vitamin D3 kann Magnesium (17) die Aktivität der Osteoklasten hemmen und die der Osteoblasten erhöhen und so Wirbelkörper- und Hüftgelenksbrüchen entgegenwirken (18). Weiterhin werden proinflammatorische Zytokine reduziert, was neben den protektiven Effekten auf das Knochensystem zu weniger Schmerzen beitragen kann (19).

Auch von diesen Magnesiumwirkungen können Frauen profitieren

Nicht nur Vitamin D3, auch der Biofaktor Magnesium zeigt in Studien und Praxis positive Effekte auf Hypertonie, Herzinsuffizienz und andere Herzerkrankungen, aber auch auf die Entwicklung des metabolischen Syndroms und Typ-2-Diabetes. Zudem kann sich Magnesium auf zahlreiche unspezifische Beschwerden im Klimakterium wie Schlafstörungen, Leistungsschwäche, reduzierte Stresstoleranz und chronisches Fatigue-Syndrom lindernd auswirken.

Wie die Wechseljahre die Psyche beeinflussen

Östrogene zeichnen sich gemeinhin durch eine stimmungsaufhellende Wirkung aus und aktivieren das zentrale Nervensystem. Daher kann es durch das Östrogendefizit bzw. die hormonelle Dysbalance zwischen Östrogen, Progesteron und Testosteron – Stichwort Östrogendominanz – bei vielen Frauen zu psychischen Beschwerden wie Stimmungsschwankungen und depressiven Verstimmungen, Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit sowie erhöhter Reizbarkeit und Nervosität kommen. Neben Verfahren wie Licht- und Bewegungstherapie, Sport, Entspannungstechniken und Psychotherapie werden in der klassischen medikamentösen Therapie tri- und tetrazyklische Antidepressiva oder Serotonin-Wiederaufnahmehemmer eingesetzt. Nicht zuletzt aufgrund deren Nebenwirkungen könnte der Einsatz von ausgewählten Biofaktoren von Interesse sein.

Welche Biofaktoren können bei psychischen Beschwerden helfen?

Auch wenn die Studienlage nicht kongruent ist (20), gibt es durchaus ermutigende Daten, dass sich Vitamin-D3-Supplemente nicht nur positiv auf die Knochengesundheit auswirken, sondern auch Lebensqualität und Wohlbefinden klimakterischer Frauen verbessern können. Dabei wurden die Vitamin-D3-Effekte anhand von speziellen Scores zur Bewertung der körperlichen und psychischen Gesundheit gezeigt (21). Auch konnte der Biofaktor in der Behandlung depressiver Patienten überzeugende Ergebnisse zeigen – so eine Metaanalyse aus dem Jahre 2020 mit mehr als 60 Studien. Laut Autoren der Metaanalyse reichen die positiven Befunde allerdings noch nicht für eine Empfehlung zur regelhaften Vitamin-D3-Supplementierung bei Depressionen aus, dennoch wird eine solche Supplementierung als Therapieansatz empfohlen (22).

Im Klimakterium an Vitamin B12 denken

Neben Vitamin D3 sollte in den Wechseljahren auch auf eine ausreichende Vitamin-B12-Versorgung geachtet werden. Der Biofaktor wird für zahlreiche Funktionen des Nervensystems benötigt und ein Defizit kann neben den klassischen Vitamin-B12-Mangelsymptomen wie perniziöser Anämie und Neuropathie zu verschiedensten unspezifischen Beschwerden führen. Dazu zählen beispielsweise Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Gedächtnisschwäche, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen – sämtlich Symptome, die auch bei postmenopausalen Frauen auftreten können. Wissenschaftliche Studien konnten zudem eine Korrelation zwischen niedrigen Vitamin-B12-Blutspiegeln und kognitiven Dysfunktionen in Klimakterium und Alter zeigen (23, 24).

Vitamin-B12-Supplemente bei Depression hilfreich

Eine Untersuchung aus dem Jahre 2020 (25) prüfte zahlreiche Studien bezüglich des Nutzens einer Vitamin-B12-Therapie bei Depressionen. Dabei kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass eine frühzeitige Supplementierung mit dem Biofaktor den Beginn einer Depression herauszögern und die Wirkung von klassischen Antidepressiva unterstützen kann. Ältere Studien konnten die letztgenannte Aussage bereits untermauern, dass Vitamin-B12-Supplemente depressive Patienten besser auf Antidepressiva wie SSRI reagieren lassen (26). „Etwa 30 % der Menschen, die an Depressionen erkranken, zeigen erniedrigte Vitamin-B12-Spiegel, wobei vor allem bei älteren Menschen mit Vitamin-B12-Defizit ein höheres Risiko für die Entwicklung einer Depression besteht“, bestätigt auch Prof. Classen die momentane Studienlage (27).

Depression: Welche Rolle spielen Homocystein und Vitamin B12?

Lange Zeit wurde eine Hyperhomocysteinämie als einer der Risikofaktoren in der Pathogenese einer Depression diskutiert (28). Mittlerweile häufen sich jedoch die Hinweise, dass nicht der erhöhte Homocysteinspiegel selbst, sondern der Vitamin-B12-Mangel die primäre und sächliche Rolle spielt.

Beispielsweise zeigte eine Studie nach Bereinigung um soziodemografische Merkmale, dass Probanden mit Vitamin-B12-Mangel im Vergleich zu Probanden mit einem guten Vitamin-B12-Status mehr als doppelt so häufig stark depressiv waren (29).

Fazit: In den Wechseljahren den Biofaktoren-Status im Blick behalten

Am Beispiel der Biofaktoren Kalzium, Magnesium, Vitamin D3 und Vitamin B12 zeigt dieser Beitrag anhand der positiven Effekte bei Osteoporose und mentalen Beschwerden, dass eine gezielte Supplementierung im Klimakterium einer pauschalen Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln vorzuziehen ist.

Die Gesellschaft für Biofaktoren e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der das Ziel verfolgt, die wissenschaftlichen Grundlagen der Therapie und Prophylaxe mit Biofaktoren zu fördern. Weitere Informationen: www.gf-biofaktoren.de oder in dem Review: Frank J, et al.: The role of biofactors in the prevention and treatment of age-related diseases. Biofactors 2021, 47: 522-550, IF 6.113

Literatur

  1. Capozzi A et al.: Role of vitamin K 2 in bone metabolism: a point of view and a short reappraisal of the literature. Gynecol Endocrinol 2020 Apr; 36(4): 285-288
  2. Bolland MJ et al.: Calcium intake and risk of fracture: systematic review | The BMJ 2015, 351
  3. Tai V et al: Calcium intake and bone mineral density: systematic review and meta-analysis. The BMJ 2015, 351
  4. Leitlinie des Dachverbandes Osteologie 2017: n.rpv.media/4uo
  5. Weaver CM et al.: Calcium plus vitamin D supplementation and risk of fractures: an updated meta-analysis from the National Osteoporosis Foundation. Osteoporos Int 2016 Jan; 27(1): 367-376
  6. Dawson-Hughes B: Vitamin D and muscle function. J Steroid Biochem Mol Biol 2017 Oct; 173: 313-316
  7. Bischoff-Ferrari HA: Vitamin D in geriatric patients. Internist 2020 Jun; 61(6): 535-540
  8. Gröber U, Kisters K: Influence of drugs on vitamin D and Calcium metabolism. Dermato-Endocrinology 2012; 4(2): 158-166
  9. Ausführliche Informationen zur Labordiagnostik von Vitamin D3: n.rpv.media/vw
  10. Keum N et al.: Vitamin D supplementation and total cancer incidence and mortality: a meta-analysis of randomized controlled trials. Ann Oncol 2019; 30(5): 733-743
  11. Pilz S et al.: Association of vitamin D deficiency with heart failure and sudden cardiac death in a large cross-sectional study of patients referred for coronary angiography. J Clin Endocrinol Metab 2008; 93: 3927-3935
  12. Pilz S et al.: Effects of Vitamin D on Blood Pressure and Cardiovascular Risk Factors: A Randomized Controlled Trial. Hypertension 2015; 65: 1119-1201
  13. Reid IR et al.: Effects of vitamin D supplements on bone mineral density: a systematic review and meta-analysis. Lancet 2014 Jan; 383(9912): 146-155
  14. Chapuy MC et al.: Combined calcium and vitamin D3 supplementation in elderly women: confirmation of reversal of secondary hyperparathyroidism and hip fracture risk: the dacylyos II study. Osteoporos Int 2002; 13: 257-264
  15. Classen HG, Kisters K: Magnesium and osteoporosis. Trace Elem and Electrolytes 2017; (34): 100-103
  16. Gröber U, Schmidt J, Kisters K: Magnesium in prevention and therapy. Nutrients 2015; 7: 8199-8226
  17. Weitere Informationen zu Magnesium, auch zur Diagnostik eines Mangels finden Sie unter n.rpv.media/4un
  18. Veronese N et al.: Dietary magnesium intake and fracture risk: data from a large prospective study. Br J Nutr 2017 Jun; 117(11): 1570-1576
  19. Willis KS et al.: Vitamin D status and biomarkers of inflammation in runners. Open Access J Sports Med 2021; 3: 35-42
  20. Grimnes G et al.: The effect of high-dose vitamin D supplementation on muscular function and quality of life in postmenopausal women – A randomized controlled trial. Clin Endocrinol 2017; 87: 20-28
  21. Manoy P et al.: Vitamin D Supplementation Improves Quality of Life and Physical Performance in Osteoarthritis Patients. Nutrients 2017; 9: 799
  22. Menon V et al.: Vitamin D and depression: a critical appraisal of the evidence and future directions. Indian J Psycol Med 2020 Jan-Feb; 42(19): 11-21
  23. Moorthy D et al.: Status of vitamins B-12 and B-6 but not of folate, homocysteine, and the methylenetetrahydrofolate reductase C677T polymorphism are associated with impaired cognition and depression in adults. J Nutr 2012; 142: 1554-1560
  24. Morris MS et al.: Vitamin B-12 and folate status in relation to decline in scores on the mini-mental state examination in the Framingham heart study. J Am Geriatr Soc 2012; 60: 1457-1464
  25. Sangle P et al.: Vitamin B12 Supplementation: Preventing onset and improving prognosis of depression. Cureus 2020 Oct 26; 12(10): e11169
  26. Syed EU et al.: Vitamin B12 supplementation in treating major depressive disorder: A randomized controlled trial. Open Neurol J 2013; 7: 44-48
  27. Tiemeier H et al.: Vitamin B12, folate and homocysteine in depression: the Rotterdam Study. Am J Psychiatry 2002; 159: 2009-2101
  28. Folstein M et al.: The homocysteine hypothesis of depression. Am J Psychiatry 2007 Jun; 164(6): 861-867
  29. Penninx BW et al.: Vitamin B12 deficiency and depression in physically disabled older women: epidemiologic evidence from the Women’s Health and Aging Study. Am J Psychiatry 2000 May; 157(5): 715-721

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Naturheilpraxis 06/2022

Aktuelle Ausgabe
Erschienen am 01. Juni 2022