Es gibt viele verschiedene Formen von Mitochondriopathien und entsprechend vielfältig stellen sich die Symptome dar. Das macht die Diagnostik schwierig und oft langwierig. Hier kann die Augendiagnose helfen, die aus konstitutioneller Sicht Erklärungen zu Phänomenen chronischer Erschöpfung und metabolisch minderwertiger Stoffwechselaktivität liefern kann.

Wir begegnen Patienten mit komplexen systemischen Krankheitsbildern, die wir nach langer Recherche unter dem Begriff „Mitochondriopathien“ zusammenfassen können. Im Vordergrund der Symptomatik stehen chronische Müdigkeit, in schwerer Ausprägung das CFS (Chronic Fatigue Syndrome), Myopathien bis zur extremen Erscheinung Fibromyalgie, neuralgische Schmerzzustände und Nervenstörungen bis hin zur Polyneuropathie der Extremitäten (Arme, Hände, Füße). Auch Schwindelzustände, Schlafstörungen, Antriebsschwäche sowie auch wechselnde depressive Schübe kennzeichnen das klinische Bild.