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Naturheilpraxis 06/2019

Bakterien – Medizin der Zukunft

"Wir sind anders krank, als wir bisher dachten", sagt die Ärztin Dr. Anne Katharina Zschocke. Ein Mensch kann nur dann gesund sein, wenn er mit einem wirklich funktionierenden Mikrobiom ausgestattet ist. Im Zeitalter von Zivilisationserkrankungen und Autoimmunprozessen ein offensichtlich schwieriges Unterfangen. Die gute Nachricht: Mit Effektiven Mikroorganismen gibt es starke Gegenmittel, die ohne Gentechnik und Nebenwirkungen auskommen.

Ein Beitrag von Martina Schneider
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„Seit Generationen sind wir dem Irrtum verfallen, zu meinen, wir müssten uns gegen Bakterien schützen. Dabei wären wir ohne sie überhaupt nicht lebensfähig!“ Dr. Anne Katharina Zschocke, Ärztin für Humanmedizin und Naturheilverfahren, zudem qualifiziert im Gartenbau, ist weltweit geschätzte Dozentin aus Nettersheim/Eifel, deren ganze Liebe den Effektiven Mikroorganismen (EM) gilt. „Wenn wir wieder Respekt vor der Weisheit der Bakterien bekommen und sie wirken lassen, lösen sich viele Probleme wie von selbst.“

Der Mensch, sagt sie, ist ein Wesen im Kreislauf des Lebendigen, im Kreislauf der Einzeller aus Boden-Pflanze-Nahrung-Luft-Wasser-Ausscheidung – „eingebettet in den Rest der Welt“. Mit allem, was der Mensch in seinen Körper aufnimmt, nimmt er Bakterien auf, mit allem, was er ausscheidet, gibt er welche ab. „Über Bakterien ist der Mensch in einem ständigen Dialog mit seiner Umgebung.“ Alle Lebensräume sind bakteriell besiedelt, und alle Bakterienorgane kommunizieren miteinander. Als Tragik bezeichnet es die Forscherin, dass der Mensch nach wie vor Boden, Pflanze, Tier, Wasser, Erde und Luft als getrennte Bereiche betrachtet: „Wir denken die Welt immer noch so, als bestünde sie wie ein Bausatz aus Einzelstücken, die man nach Belieben handhabt. Mit Leben geht das nicht gut!“

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Naturheilpraxis 06/2019

Erschienen am 03. Juni 2019