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Naturheilpraxis 06/2018

Auswirkungen des General Osteopathic Treatments auf die Körperstatik

Gemessen mit Rasterstereografie

An Rückenschmerzen und Beschwerden des Bewegungsapparates kann ein Ungleichgewicht in der Statik des Körpers schuld sein. In einer Machbarkeitsstudie wurde nun untersucht, ob mittels der osteopathischen Behandlungstechnik General Osteopathic Treatment Einfluss auf die Körperstatik und darüber auf die Schmerzen genommen werden kann.

EinBeitrag von Sebastian Belz, Gwendolin Meyer-Kossert und Jodie Wartlik
Lesezeit: ca. 5 Minuten
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Das General Osteopathic Treatment (G.O.T.) ist eine osteopathische Behandlungstechnik, mit der durch rhythmische Mobilisierung auf mehrere Strukturen gleichzeitig Einfluss genommen werden kann. Primär wirkt sich G.O.T. auf die Mobilität der Gelenke, Faszien und Muskeln aus. Daraus resultiert ein sekundärer Einfluss auf die damit verbundenen Organe und darüber hinaus sogar auf Vaskularisation, Nervenversorgung und das lymphatische System. Durch diesen weitreichenden Einfluss von G.O.T. stellt sich die Frage, ob mittels dieser Behandlungstechnik auch auf die Körperstatik eingewirkt werden kann.

Laut Wim Hermanns wird das Gleichgewicht zuerst im Bewegungsapparat gesucht (1). Hierfür sind im Wesentlichen die Rotations- und Seitneigungsbewegung der Wirbelsäule sowie die Kopfgelenke von Bedeutung. In der Medizin wurde in den letzten Jahren vermehrt über den Zusammenhang von Körperstatik und Rückenschmerzen diskutiert (2). In aktuellen Studien zeigt sich vermehrt, dass Rücken- wie auch Nackenschmerzen mit 60 % bzw. 57 % eine hohe Prävalenz in der deutschen Bevölkerung haben (3). Somit rückt dieser Aspekt ins zentrale Interesse der medizinischen Forschung.

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Naturheilpraxis 06/2018

Erschienen am 01. Juni 2018