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Naturheilpraxis 04/2019

Ausleiten mit der „Hammerkur“

Ein Cocktail aus Knoblauch und Zitrone, täglich über einige Wochen genossen, lässt übersäuertes Gewebe nachhaltig gesunden. Wem diese "Hammerkur" nicht schmeckt, der kann unter therapeutischer Aufsicht ein spezielles Ausleitungsverfahren probieren: Mit der Methode von Dr. Dietrich Klinghardt wird es möglich, selbst aus Gehirn- und Nervenzellen Gifte auszuschwemmen, vor allem Schwermetalle aus Nahrung und Plomben.

Ein Beitrag von Martina Schneider
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Lebenselixier, Anti-Aging-Mittel, Gefäß-Entkalker, Parodontose-Prophylaxe. Wozu oder wogegen auch immer Naturheilkundige den Zitronen-Knoblauch-Trunk verordnen, eines ist sicher: Sauer macht lustig, weil es gegen Übersäuerung hilft. Denn beide Inhaltsstoffe zählen zu den basischen Nahrungsmitteln. Hoch konzentriert, entschlacken sie den gesamten Organismus. Die sogenannte Hammerkur wird einmal im Jahr empfohlen, am sinnvollsten zwischen Februar und April, um gleichzeitig der Frühjahrsmüdigkeit zu entgehen.

Erfinder unbekannt

Der Erfinder der Kur ist unbekannt; die Urform des Rezeptes, das etwa seit Anfang des 20. Jahrhunderts in Umlauf ist, blieb jedoch erhalten: 30 geschälte Knoblauchzehen werden mit drei ausgereiften und unbehandelten Zitronen, deren Schalen in Streifen geschnitten sind, in den Mixer gegeben oder durch einen Fleischwolf gedreht. Die Masse wird in einem Topf mit einem Liter Wasser aufgegossen und langsam zum Kochen gebracht, einmal sollte sie kurz aufwallen. Nach dem Erkalten abseihen und den Saft in eine vorher ausgekochte Glasflasche füllen. Täglich trinke man von dieser Mischung ein Likörglas jeweils zwei Stunden nach dem Mittag- und Abendessen.

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Naturheilpraxis 04/2019

Erschienen am 01. April 2019