Fachforum
Naturheilpraxis 07/2019

Augenerkrankungen

Augendiagnose: Zusammenhänge, Diagnostik und naturheilkundliche Therapie Teil 1

In diesem Artikel möchte ich auf die Bedeutung der Augendiagnose bei Augenerkrankungen eingehen, ihre komplexen Zusammenhänge zu Organsystemen einbeziehen und die häufigsten Augenkrankheiten beschreiben. Im zweiten Teil meines Artikels werde ich aus der Vielfalt der Naturheilkunde therapeutische Beispiele aufzeigen, die sich in der Praxis bewährt haben.

Ein Beitrag von Claudia Sinclair
Lesezeit: ca. 6 Minuten

In derAugendiagnose ist nach Josef Angerer et al. die topographische Zone des Organs „Auge“ im nasalen oberen Quadranten bei sieben Minuten rechts und 53 Minuten links lokalisiert. In naher Nachbarschaft liegt das Feld der Nase mit ihren Nebenhöhlen. Mir selbst fällt es in meiner praktischen augendiagnostischen Untersuchung schwer, die Zeichen für die Augen von denen der Nebenhöhlen abzugrenzen. Doch ist die Augendiagnose bei Augenerkrankungen wichtig, da sie die Konstitution, Disposition und Diathese beschreibt und Zeichen aufweist, die mit dem Sehapparat in Beziehung stehen. Daraus ergibt sich die differenzierte Therapie.

Die Voraussetzung für eine augendiagnostische Untersuchung ist, dass wir die Iris mit ihren umliegenden Strukturen gut sehen können (Bild 1, Cataracta totalis), denn die Linse trübt sich im Alterungsprozess und selbst bei jüngeren Menschen durch systemische Erkrankung mitunter schnell ein (Bild 2, Iridozyclitis rheumatica). Nach Unfällen (Bild 3) oder multiplen Augenoperationen (Bild 4) sind die Strukturen der Iris und der Sklera häufig ebenfalls schlecht zu erkennen.

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Naturheilpraxis 07/2019

Erschienen am 01. Juli 2019