Gelenkentzündungen gleich welcher Genese erfordern oft eine Multi-Target-Therapie. Der Orthomolekularen Medizin und der Organhomöopathie kommen dabei wichtige Rollen zu.

Es ist ein häufig gebrauchter Begriff der medizinischen Fachterminologie: Rheuma. Die Abkürzung von Rheumatismus leitet sich vom altgriechischen rheumatízein ab, das „am Fluss leiden“ bedeutet und sich wiederum vom griechischen Wort rheuma (Fließen, Strömung) herleitet. Die antike Medizin war der Auffassung, die für rheumatische Beschwerden so typischen und meist als ziehend oder wandernd empfundenen Schmerzen würden darauf zurückgehen, dass krank machende Stoffe im Körper zirkulieren. Ganz so einfach ist es zwar nicht, doch ganz falsch lagen die alten Griechen auch nicht: Betrachtet man das Thema Gelenkerkrankungen von den Stoffwechselvorgängen in der extrazellulären Matrix aus, dann ist sehr wohl deren Überlastung mit Umweltgiften, Bakterientoxinen und Säuren ein Faktor, der sich verschlimmernd auf Entzündung und Degeneration von Gelenkstrukturen und die von ihnen ausgehenden Schmerzen auswirkt.