Krebsforum
Naturheilpraxis 06/2019

Aromatherapie bei Krebserkrankungen

Die Aromatherapie ist in vielen Krankenhäusern und Hospizen in den USA, Großbritannien, Australien und Neuseeland, teilweise auch in Deutschland ein fester Bestandteil der integrativen Pflege von Krebskranken und Sterbenden.

Ein Beitrag von Heike Lück-Knobloch
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Am 27. Juni ist Weltdufttag, der in Deutschland erstmals vor fünf Jahren ausgerufen wurde. Er orientiert sich an Initiativen in den USA und Großbritannien und soll vor allem auf die Wirkungen von Düften, wie beispielsweise das Proust-Phänomen, hinweisen und das Interesse an Düften fördern. Als Proust-Phänomen bezeichnet man die durch einen Geruch geweckten Erinnerungen.

Durch das Riechen setzen Duftstoffe Impulse am Riechnerv, die in bestimmte Areale im Mittel- und Zwischenhirn weitergeleitet werden und dort innerhalb von Sekundenbruchteilen zu Veränderungen führen. Die Bereiche im Gehirn sind für Gesundheit und Wohlbefinden von größter Bedeutung und beispielsweise relevant für Schmerzempfindung und -beurteilung, Gedächtnis und Lernen, Stimmung und Wahrnehmung sowie das vegetative Nervensystem (Sympathikus und Parasympathikus). Sie beeinflussen somit mehr oder weniger alle Organsysteme im Körper (1).Dies gilt ebenso für das limbische System und somit für Gefühle. Die topische Anwendung ätherischer Öle kann zudem antibakterielle, antiinflammatorische und schmerzlindernde Effekte haben (2).

Ätherische Öle sind die Duftstoffe der Pflanzen, die in unterschiedlichen Pflanzenteilen innerhalb des Stoffwechsels gebildet und in Öldrüsen gespeichert werden.Die Anwendungsformen reichen von Einreibungen und Massagen über Inhalationen, Teil- oder Vollbäder bis hin zu Kompressen und Wickeln.Als Trägersubstanzen dienen fette Pflanzenöle, Mazerate (fette Öle mit Pflanzenauszügen), Salz aus dem Toten Meer sowie Sahne, Honig und Milch.

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Naturheilpraxis 06/2019

Erschienen am 03. Juni 2019