Schwerpunkt
Naturheilpraxis 11/2021

Antioxidantien und entzündungshemmende Substanzen

Ein ausbalanciertes Immunsystem kann vor Infektionen schützen

Ein schwaches Immunsystem erhöht nicht nur die Anfälligkeit für Infektionen, sondern auch das Risiko für schwere Verläufe. Daher ist eine gute körpereigene Abwehr wichtig und zwar nicht nur im Hinblick auf COVID-19.

Ein Beitrag von Heike Lück-Knobloch
Lesezeit: ca. 10 Minuten
Danijela Maksimovic / shutterstock.com

Kein Vakzin gegen SARS-CoV-2 schützt hundertprozentig vor COVID-19. Auch bei durchgeimpften Personen treten immer wieder Erkrankungen auf. Diese sogenannten Durchbrucherkrankungen können auch schwer sein. Im Grunde kann dies jedem jederzeit passieren, doch das Risiko steigt v. a. mit dem Alter und der Zahl der Komorbiditäten an. Außerdem steigt das Risiko bei immunsupprimierten Patienten. Die Immunsuppression dürfte der Grund dafür sein, dass die Betroffenen bei einer Infektion nicht genug Antikörper haben und/oder die zelluläre Abwehr zu schwach ist (1).

Aber auch eine fehlgeleitete, mitunter überschießende Reaktion des Immunsystems kommt bei COVID-19 vor. Die Zerstörung des Lungengewebes bei schweren Verläufen ist Folge einer starken Entzündungsreaktion. Für eine Genesung von COVID-19 ist eine schnelle und effiziente T-Zell-Antwort bedeutsam (2).

COVID-19 und Long-COVID könnten zudem durch das bei 95 % aller Menschen latent im Körper schlummernde Epstein-Barr-Virus (EBV) verschärft werden. Das normalerweise inaktive Virus scheint bei einer SARS-CoV-2-Infektion reaktiviert zu werden. Es zeigte sich, dass EBV in bis zu 90 % der akuten COVID-19-Fälle und bei 73 % der Long-COVID-Patienten aktiv ist. Das könnte der Grund für einige Long-COVID-Beschwerden sein (3).

Lesen Sie den vollen Artikel in

Naturheilpraxis 11/2021

Erschienen am 02. November 2021