In China, Japan und Korea werden Algen schon seit mehr als 3 000 Jahren in der Medizin erfolgreich genutzt. Während die hiesige Naturheilkunde in erster Linie Spirulina als Vitalstofflieferant und Chlorella zur Entgiftung einsetzt, sind in Asien auch viele weitere Algenarten Teil der therapeutischen Maßnahmen. So kann man die aus Korea und Japan stammende Braunalge Ecklonia cava guten Gewissens als „Verjüngungswunder“ bezeichnen. Grund sind die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe der Phlorotannine. Sie haben ein hohes antioxidatives Potenzial, sind länger im Körper aktiv als andere Antioxidantien und überwinden sogar die Blut-Hirn-Schranke.

Ecklonia cava gilt nicht nur als zellschützendes Super-Antioxidans, ihre sekundären Pflanzenstoffe entfalten eine positive Wirkung auf zahlreiche Organe wie Herz, Hirn und Knochen. Darüber hinaus wirkt sie sich positiv auf den Haarwuchs, die Haut und sogar das Gewichtsmanagement aus. Den Beweis für die jugendspendende Kraft der Ecklonia cava liefern die sogenannten Oma-Taucherinnen, die im Verzehr dieser Wunderalge eine wahrhaftige Nahrungsquelle der Verjüngung erkannt haben. Man nennt diese auf Jejudo, einer Insel vor Südkorea, lebenden rüstigen Damen auch Haenyo („Seefrauen“). Sie tauchen bis ins hohe Alter von über 70 Jahren noch in mehreren Metern Tiefe nach Meeresfrüchten und gelten als lebende Wahrzeichen der Insel.