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Naturheilpraxis 03/2019

Allergien

Wenn harmlose Umwelteinflüsse zur Bedrohung werden

Bei allergischen Erkrankungen wie allergischem Asthma, Heuschnupfen und dem atopischen Ekzem gerät das Immunsystem außer Kontrolle. In den westlichen Industrienationen sind Allergien weit verbreitet. Die Ursachen für die Entwicklung und Zunahme sind weitgehend ungeklärt, und kausale Therapieansätze sind beschränkt. Daher kommt der Prävention dieser überschießenden Immunreaktionen besondere Bedeutung zu (1).

Ein Beitrag von Dr. Miriam Neuenfeldt
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Fast jeder dritte Deutsche hat eine Allergie, der Leidensdruck der Betroffenen ist hoch (2). Allergien entstehen, wenn aufgrund eines überlasteten Immunsystems normale Toleranzmechanismen gestört sind. Daraus resultieren überschießende Immunreaktionen auf eigentlich harmlose Substanzen wie Tierhaare, Blütenpollen oder Nahrungsmittel (3). Diese Allergene sind jedoch lediglich die Auslöser der allergischen Reaktion. Die Ursache ist das Immunsystem, das beeinträchtigt ist, beispielsweise durch psychische Belastung, unausgewogene Ernährung, Nährstoffmangel, dysfunktionale Darmbesiedlung, Belastung mit Schwermetallen oder eine gestörte Entgiftung.

Nahrungsmittelallergien

Besonders bei Kindern scheint die Häufigkeit von Nahrungsmittelallergien zuzunehmen. Etwa 6 % der unter Dreijährigen sind betroffen. Dabei werden über 90 % der Nahrungsmittelallergien von acht häufigen Allergenen verursacht: Eiern, Erdnüssen, Kuhmilch, Soja, Nüssen, Schalentieren, Fisch und Weizen. Vermutlich reduziert eine vielseitige Ernährung die Wahrscheinlichkeit für allergische Erkrankungen, indem die Artenvielfalt des Darmmikrobioms zunimmt. Auch die Zubereitung unserer Nahrung ist wichtig. So scheinen Fertiggerichte das Risiko für allergische Erkrankungen zu erhöhen (3).

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Naturheilpraxis 03/2019

Erschienen am 01. März 2019