Es ist wieder Allergiesaison. Wärmeres Klima, kürzere Winter und ein langer, sonniger Herbst verlängern die Blühphasen von Bäumen, Kräutern und Gräsern und sorgen so für mehr und vor allem lang anhaltende Beschwerden von leidgeplagten Allergiepatienten. Gute Gründe dafür also, dass wir uns systematisch mit dem Thema, all seinen Problemen, aber auch vielfältigen Lösungs- oder zumindest effizienten Linderungsstrategien beschäftigen.

Bodennahes Ozon, Feinstaubbelastung und Rußpartikel erhöhen das allergene Potenzial von Pollen. Industriell produzierte Nahrungsmittel, Konservierungsmittel, Farb- und Aromastoffe gelten zusammen mit genetischen Faktoren und Darm-Mikrobiomstörungen als wegbereitend für Allergien. Zudem suchen uns immer mehr Patienten auf, bei denen die klassische Immuntherapie wenig oder nichts Positives bewirkt und die bisherige Allergiediagnostik keine schlüssigen Ergebnisse geliefert hat. Leider überzeugen auch die Resultate von nativer Eigenbluttherapie oder Bioresonanz überwiegend nicht so, wie wir uns das wünschen.