Schwerpunkt
Naturheilpraxis 03/2019

Allergiediagnostik und naturheilkundliche Immuntherapie

Es ist wieder Allergiesaison. Wärmeres Klima, kürzere Winter und ein langer, sonniger Herbst verlängern die Blühphasen von Bäumen, Kräutern und Gräsern und sorgen so für mehr und vor allem lang anhaltende Beschwerden von leidgeplagten Allergiepatienten. Gute Gründe dafür also, dass wir uns systematisch mit dem Thema, all seinen Problemen, aber auch vielfältigen Lösungs- oder zumindest effizienten Linderungsstrategien beschäftigen.

Ein Beitrag von Thomas M. Thust
Lesezeit: ca. 8 Minuten
Jim Vallee / shutterstock.com

Bodennahes Ozon, Feinstaubbelastung und Rußpartikel erhöhen das allergene Potenzial von Pollen. Industriell produzierte Nahrungsmittel, Konservierungsmittel, Farb- und Aromastoffe gelten zusammen mit genetischen Faktoren und Darm-Mikrobiomstörungen als wegbereitend für Allergien. Zudem suchen uns immer mehr Patienten auf, bei denen die klassische Immuntherapie wenig oder nichts Positives bewirkt und die bisherige Allergiediagnostik keine schlüssigen Ergebnisse geliefert hat. Leider überzeugen auch die Resultate von nativer Eigenbluttherapie oder Bioresonanz überwiegend nicht so, wie wir uns das wünschen.

Unterschiedliche Allergietypen

Wir unterscheiden vier Allergietypen mit unterschiedlicher Pathophysiologie. Überschneidungen zwischen den Typen sind möglich.

Allergien können jeweils lokal (z. B. umschriebenes Haut-/Schleimhautareal) oder systemisch auftreten, wie beispielsweise die ausgedehnte Urtikaria. Systemische Reaktionen sind in aller Regel heftiger, und oft besteht dann auch eine potenziell lebensbedrohliche Situation. Ist mehr als ein System betroffen, z. B. Haut und Kreislauf bei einer Typ-1 Allergie, bezeichnen wir dies als Anaphylaxie (mindestens Schweregrad II), die unbehandelt sehr schnell tödlich enden kann.

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Naturheilpraxis 03/2019

Erschienen am 01. März 2019