Akute Durchfälle bei Kindern, Kleinkindern und Babys bereiten den Eltern große Sorgen. Anfänglich wird es sich dabei meist um ein sinnvolles Geschehen handeln. Der Körper scheidet auf diesem Weg vehement Stoffe aus, die er nicht vertragen kann. Oder wie Kneipp einmal sagte: „Ein gesunder Wirt schmeißt seine Lumpen selbst hinaus.“

Wahrscheinlich ist, dass das Kind entweder verdorbene Speisen – besonders Kuhmilch oder ein altes Stück Wurst – zu sich genommen hat oder unreifes Obst, was vor allem in den Sommermonaten häufiger vorkommt. Oder infolge einer Erkältung oder zu kalter Nahrungsmittel ist ein Dünndarmkatarrh mit Gärungsdyspepsie entstanden. Möglicherweise haben endogene und exogene Infekte durch Bakterien und Viren nicht nur einen Katarrh erzeugt, sondern auch gleich die erste Bindegewebsreaktion hervorgerufen, nämlich eine Entzündung im Dünn- und Dickdarm. Diese geht häufig mit einer Eiweißverdauungsstörung einher, also einer Fäulnisdyspepsie.