Panorama
Naturheilpraxis 09/2018

Akupunktur und Verhaltenstherapie verbessern Schlaf nach Krebserkrankung

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Im Rahmen einer in Boston durchgeführten Studie konnten Forscher sowohl mit Akupunktur als auch mit kognitiver Verhaltenstherapie anhaltend die Schlafstörungen von Krebspatienten lindern. Bei mittelschweren und schweren Beschwerden war die Akupunktur fast so wirksam wie die Verhaltenstherapie, bei leichten Schlafstörungen war sie ihr allerdings deutlich unterlegen. Alle Studienteilnehmer berichteten zudem über eine Verbesserung ihres körperlichen und psychischen Befindens.

Den Forschern zufolge leiden bis zu 60 % der Krebspatienten unter Schlafstörungen. Im Rahmen einer kognitiven Verhaltenstherapie können sie ihre Emotionen und Einstellungen rund um den Schlaf anpassen. Aufgrund der positiven Ergebnisse aus anderen Untersuchungen und der Erfahrungen von anderen Betroffenen, diente die Akupunktur in der Studie als Vergleichsbehandlung.

An der Studie nahmen 160 Patienten teil, deren Krebsdiagnose durchschnittlich 6 Jahre zurücklag. Die eine Hälfte der Teilnehmer wurde acht Wochen lang mit kognitiver Verhaltenstherapie behandelt, die andere mit Akupunktur. Nach 20 Wochen fand eine Kontrolluntersuchung statt. Autorin: Sabine Ritter

Quelle: J Clin Oncol 36, 2018. https://bit.ly/2GrEopu

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Naturheilpraxis 09/2018

Erschienen am 01. September 2018