Im Rahmen einer in Boston durchgeführten Studie konnten Forscher sowohl mit Akupunktur als auch mit kognitiver Verhaltenstherapie anhaltend die Schlafstörungen von Krebspatienten lindern. Bei mittelschweren und schweren Beschwerden war die Akupunktur fast so wirksam wie die Verhaltenstherapie, bei leichten Schlafstörungen war sie ihr allerdings deutlich unterlegen. Alle Studienteilnehmer berichteten zudem über eine Verbesserung ihres körperlichen und psychischen Befindens.

Den Forschern zufolge leiden bis zu 60 % der Krebspatienten unter Schlafstörungen. Im Rahmen einer kognitiven Verhaltenstherapie können sie ihre Emotionen und Einstellungen rund um den Schlaf anpassen. Aufgrund der positiven Ergebnisse aus anderen Untersuchungen und der Erfahrungen von anderen Betroffenen, diente die Akupunktur in der Studie als Vergleichsbehandlung.