Spermidin ist eine endogene, natürliche Substanz, die zuerst im Sperma entdeckt wurde, was zur Namensgebung geführt hat. Spermidin kommt jedoch in allen Körperzellen vor. Auch bestimmte Darmbakterien können das Polyamin produzieren. Der Hauptanteil muss aber über die Ernährung zugeführt werden.

Polyamine sind eine Gruppe aliphatischer, geradkettiger Amine, die biosynthetisch von Aminosäuren abstammen. Neben Spermidin gehören dazu auch Spermin, Cadaverin und Putrescin. Spermidin findet sich vor allem in Weizenkeimen, Nüssen, Pilzen, Käse, Sojaprodukten, Hülsenfrüchten sowie in Nahrungsergänzungsmitteln wie Spermidin Köhler (Fa. Köhler). Dieses Nahrungsergänzungsmittel enthält pro Kapsel 500 mg gentechnikfreien Sojabohnenextrakt aus europäischem Anbau mit 1 mg Spermidin.