Besteht Schmerz über einen längeren Zeitraum und über das Bestehen des eigentlichen Auslösers hinaus, so verliert er seinen Warncharakter und wird selbst zu einer Erkrankung. In diesem Artikel möchte ich Möglichkeiten aufzeigen, wie grob- und feinstoffliche Wirkwege miteinander kombiniert werden können und der Patient mit in die Behandlung eingebunden werden kann. Dazu kommen Anwendungen aus der Aromatherapie, der Phytotherapie und aus dem Bereich der Auflagen und Kompressen zum Einsatz.

Aromaöle – Helfer auf vielen Ebenen bei Schmerzen

Aromaöle sind etwas ganz Besonderes: Einerseits enthalten sie Pflanzenwirkstoffe in hoher Konzentration, andererseits sind es die subtilen Substanzen, deren feiner Duft unsere Nase so wunderbar umschmeicheln kann. Ein Tropfen eines ätherischen Öles enthält etwa die Wirkstoffmenge, wie sie auch in 30 Tassen des entsprechenden Tees enthalten sind. Das macht die Öle zu höchst wirkungsvollen Mitteln. In geringen Konzentrationen tritt die feinstoffliche Seite der Aromaöle in den Vordergrund.