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02. Januar 2023

Innovative Transkatheter-Pulmonalklappe implantiert

Die erste selbst expandierende interventionelle Pulmonalklappe hilft bei besonders großen Herzfehlern

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Chinnapong/shutterstock.com

Ein schonendes Verfahren der Interventionellen Kardiologie ist die Implantation einer Herzklappe mittels Kathetertechnik. Bei Menschen, die mit einer Fehlbildung des Herzens geboren werden, ist häufig die Herzklappe an der Lungenschlagader (Pulmonalklappe) auf der rechten Seite des Herzens beeinträchtigt. Diese muss im Laufe des Lebens meist mehrfach durch einen Eingriff ersetzt werden. Professor Dr. Stephan Schubert, Klinikdirektor am Zentrum für angeborene Herzfehler und Kinderherzzentrum, hat nun bei einer 21-jährigen Patientin die erfolgreiche Premiere einer solchen Implantation am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, durchgeführt.

Neu an dieser künstlichen Pulmonalklappe ist, dass sie die erste selbst expandierende interventionelle Pulmonalklappe ist. Der Kathederspezialist implantiert dabei die in einen metallischen Stent eingenähte Klappe, die dann an der Stelle der erkrankten Pulmonalklappe entfaltet wird. „Mit einer neuen Transkatheter-Pulmonalklappe können wir jetzt auch einer besonderen Patientengruppe helfen, für die herkömmliche Klappenmodelle bisher nicht groß genug waren“, so Professor Dr. Stephan Schubert, Klinikdirektor am Zentrum für angeborene Herzfehler und Kinderherzzentrum am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen.

Quelle: Deutsches GesundheitsPortal