Die EU-Kommission erteilte dem Impfstoff von Novavax am Montag den 20. Dezember 2021 die bedingte Marktzulassung. Der Impfstoff des US-Herstellers Novavax ist damit das fünfte in der EU zugelassene Vakzin.

Dieser Protein-Impfstoff unterscheidet sich grundlegend von den vier bereits eingesetzten mRNA- bzw. Vektor-Impfstoffen. Der Novavax-Impfstoff wird immer wieder als Totimpfstoff bezeichnet, was er nach klassischem Verständnis aber nicht ist. Der Impfstoff von Novavax enthält kleinste Teilchen des Spike-Proteins des Corona-Virus, die mit Lipid-Nanopartikeln verbunden sind. Die verabreichten Eiweiß-Schnipsel wurden zuvor in Insektenzellkulturen gebildet, in die man zuvor die Gene für die Spike-Protein-Bestandteile eingeschleust hat. Der Protein-Impfstoff von Novavax lässt sich bei Kühlschranktemperaturen lagern und transportieren.

Der Protein-Impfstoff des US-Unternehmens Novavax trägt die Bezeichnung Nuvaxovid (NVX-CoV2373). Für eine Grundimmunisierung sind zwei Injektionen notwendig. Millionen Dosen von Nuvaxovid sind bestellt und werden voraussichtlich im Januar 2022 in Deutschland zur Verfügung stehen.

Laut Hersteller sinkt das Risiko für eine mittelschwere bis schwere Erkrankung durch das Impfen mit Nuvaxovid um circa 90 Prozent. Als Nebenwirkungen der Impfung traten laut der Studie an circa 30.000 Menschen ab 18 Jahren in den USA und Mexiko vor allem Schmerzen an der Einstichstelle sowie Müdigkeit, Kopf- und Muskelschmerzen auf.

Quelle: Apotheken Umschau.

 

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