Fast jede Frau leidet zumindest einmal im Leben unter einer Blasenentzündung. Viele plagt das gesundheitliche Problem sogar im jährlichen Rhythmus. Doch zu einer Gefahr können auch die Antibiotika werden, wie sie bei der Behandlung oft zum Einsatz kommen. Schon aus dem Grund lohnt es sich, die natürlichen und schonenden Alternativen zur Besserung in den Blick zu nehmen. Dies wollen wir hier in diesem Artikel tun.

Die passende Ernährung

Natürlich kann es sich lohnen, beim Umgang mit der Blasenentzündung ganzheitlich zu denken. Wir alle wissen, wie wichtig unsere Ernährung für das allgemeine Wohlbefinden ist. Ganz besonders direkt ist wiederum ihr Einfluss auf die Darmflora. Nehmen wir zu wenige Nährstoffe zu uns, so kann daraus keine Grundlage für einen gesunden Darm entstehen.

Stattdessen sollten wir Acht geben, so viele unverarbeitete Speisen wie möglich zu uns zu nehmen. Wer sich selbst an den Herd stellt, sorgt nicht nur dafür, dass alle Nährstoffe in ausreichender Menge aufgenommen werden können. Auf der anderen Seite reduzieren sich die Kosten unserer Speisen erheblich. In der Anfangszeit kann es für den Zweck hilfreich sein, entsprechende Nährstoffe mithilfe einer App zu tracken.

Tipps aus der Heilkunde

Natürlich liefert die Heilkunde einige Antworten, wenn wir uns mit der Blasenentzündung beschäftigen. Besonders Bärentraubenblättern und Wacholder wird in dieser Hinsicht eine große Wirkung zugeschrieben. Einen reinigenden Einfluss trägt außerdem Thymian in sich, der in unterschiedlichen Formen aufgenommen werden kann.

Doch nicht immer bietet sich uns die Chance, aus dem Blickwinkel der Prävention auf die Thematik zu schauen. Was können wir also tun, wenn es schon zur Blasenentzündung gekommen ist? Für diesen Fall können die folgenden Heilpflanzen die richtige Wahl sein:

  • Brennnessel
  • Birkenblätter
  • Goldrute
  • Ackerschachtelhalm

Darüber hinaus ist es von großer Bedeutung, die Entzündung so früh wie möglich zu erkennen. Für diesen Zweck ist es hilfreich, die typischen Symptome genau zu kennen und sie präzise zuordnen zu können. Eine gute Übersicht zum Thema ist zum Beispiel hier auf www.tena.de zu finden.

Vorbeugung schlägt Heilung

In unserem Alltag gibt es noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten, um das Risiko einer Entzündung zu reduzieren. Ein erhebliches Risiko stellt zum Beispiel die Unterkühlung dar. Befinden wir uns zum Beispiel in nasser Badekleidung, so sollten wir diese so schnell wie möglich wechseln. Weiterhin ist es wichtig, die Füße den ganzen Tag über möglichst warm zu halten. Denn die Kälte kann schnell die Durchblutung negativ beeinträchtigen, was wiederum das Risiko einer Infektion steigert.

Ausreichend trinken

Auch eine leichte Dehydrierung kann das Risiko einer Blasenentzündung deutlich erhöhen. Wenn wir über den Tag hinweg genug Flüssigkeit zu uns nehmen, können wir auf diese Weise unsere Harnwege regelrecht durchspülen. Dies reduziert das Risiko, dass Erreger dort einen Schaden anrichten. Mineralwasser und ungezuckerte Tees sind in diesem Fall die beste Wahl.

Wer von sich weiß, dass die ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit an vielen Tagen auf der Strecke bleibt, sollte den Fortschritt klar dokumentieren. Möglich ist dies mithilfe verschiedener Apps. Diese erlauben nicht nur die Aufzeichnung mit wenigen Klicks. Darüber hinaus können sie über den Tag verteilt kleine Hinweise geben, wenn wir noch nicht die erforderliche Menge an Flüssigkeit zu uns genommen haben. So ist eine rasche Korrektur möglich.

Blasenschwäche vermeiden

Nicht zu oft und nicht zu selten – das sollte der Grundsatz für die Gänge zur Toilette sein. Vier bis sechs Besuche pro Tag gelten als gesund und sorgen dafür, dass der Harn nicht zu lange gehalten wird. Die enthaltenen Erreger und Schadstoffe können wir dadurch schnell ausscheiden. Wer hingegen zu oft zur Toilette geht, riskiert wiederum eine Schwächung der Blase.